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Sehensander Bürger besuchen Luftwaffengeschwader - Große Begeisterung für Eurofighter und Flugsimulator

Virtuelle Piloten

Neuburg
erstellt am 12.07.2018 um 18:55 Uhr
aktualisiert am 16.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) "Schön, dass Kommodore Oberst Thomas Früh mit dieser Einladung auf den Flugplatz sein Versprechen gehalten hat", betonte Stadt- und Kreisrat Fritz Goschenhofer beim Besuch einer Gruppe aus Sehensand im Taktischen Luftwaffengeschwader 74 in Neuburg.
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Sich wie ein Eurofighter-Pilot fühlen konnten sich die Besucher im Flugsimulator.
Sich wie ein Eurofighter-Pilot fühlen konnten sich die Besucher im Flugsimulator.
Foto: Taktisches Luftwaffengeschwader 74
Neuburg
Kurz darauf nahm der Kommunalpolitiker im Eurofighter-Simulator Platz und probte mehrmals virtuell Starts in Richtung Westen, dort wo die Sehensander zuhause sind.

Goschenhofer hatte sichtlich Spaß im Simulator, aber auch Achtung vor der hochentwickelten Technik mit all den vielen Displays, Knöpfen und Schaltern. Nach 15 Minuten Flug resümierte er: "Jetzt habe ich noch mehr Respekt davor, was die Piloten im Cockpit leisten. " Auf dem Programm standen die Routen, die auch täglich so von den Eurofighter-Piloten geflogen werden. Das heißt, beim Start der Eurofighter in Richtung Westen erfolgt eine kleine Kurskorrektur, damit weder über Sehensand noch über Ballersdorf geflogen wird, sondern genau dazwischen durch. Dieses Verfahren, das Fachleute des Fliegenden Verbands um Oberstleutnant Siegfried Beck erklärten, stand im Fokus des Besuchs. Denn für diese Erklärungen hatte Kommodore Früh bei der Bürgerversammlung zum Thema Fluglärm im März dieses Jahres ins Sehensander Schützenheim eingeladen.

Neben Goschenhofer waren auch die anderen Besucher sichtlich begeistert von der komplexen Fliegerwelt, so auch Audi-Techniker Franz Braun und Vereinswirt Alfred Speer. Der Einladung von Walter Gmeiner für einen Flug im Eurofighter-Simulator sagte Letzterer aber voller Respekt dankend ab. Dafür hatte Speer seine Bewunderung für die weiteren Sehensander, die als virtuelle Piloten das Flugzeug in verschiedenen Höhen über die Region steuerten, zum Ausdruck gebracht. Wie etwa Rudi Karpf, Vorsitzender des Schützenvereins "Enzian" Sehensand. "Schwierig und täuschend echt", sagte er. Und auch Landwirtin Marianne Karpf brachte ihre Eindrücke im Simulator auf den Punkt: "Da gehört schon Etwas dazu". Die Bewunderung für all diejenigen, die das Angebot für einen Flug im Eurofighter-Simulator wahrgenommen haben, stieg, als Instruktor Gmeiner erklärte: "Der Simulator ist täuschend echt, so dass es von der Nato für Piloten erlaubt ist, bis zu 40 Stunden der jährlich geforderten 180 Flugstunden im Simulator zu absolvieren. " Zurück auf dem Boden der Basis Neuburg stand neben einem Geschwadervortrag noch die Besichtigung des Waffensystems Eurofighter in der Werft auf dem Programm.
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