Mittwoch, 16. Januar 2019
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Neujahrsempfang der Pfarrei St. Ludwig in Karlshuld - Pfarrer Igbo will früheren Baubeginn erreichen

Kirchensanierung verzögert sich

Karlshuld
erstellt am 13.01.2019 um 19:38 Uhr
aktualisiert am 13.01.2019 um 19:45 Uhr | x gelesen
Karlshuld (DK) Gute Tradition hat der Neujahrsempfang der katholischen Pfarrei St. Ludwig in Karlshuld. Nach einer kurzen Dankmesse in der Pfarrkirche folgte ein gemeinsames Abendessen für alle Haupt- und Ehrenamtlichen der Pfarrei in einer Gastwirtschaft. "Der Januar ist eine Zeit des Übergangs", sagte Pfarrer Paul Igbo, "die Zeit in zwei Richtungen zu schauen - sowohl nach vorn, als auch zurück."
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Die Damen des Frühstücksteams überreichten Pfarrer Paul Igbo (3.v.r.)einen Scheck über 800 Euro aus dem Verkauf der Nachbestellungen des Kochbuchs: Monika Leikam (v. l.), Irmgard Mnich, Renate Busch, Maria Schottnar, Erika Ziegler, Angelika Dieck und Brigitte Fleischmann.
Die Damen des Frühstücksteams überreichten Pfarrer Paul Igbo (3.v.r.)einen Scheck über 800 Euro aus dem Verkauf der Nachbestellungen des Kochbuchs: Monika Leikam (v. l.), Irmgard Mnich, Renate Busch, Maria Schottnar, Erika Ziegler, Angelika Dieck und Brigitte Fleischmann.
Hammerl
Karlshuld
So stellten sich alle Gruppen mit ihrem jeweiligen alten und neuen Jahresprogramm kurz vor. Die Oberministranten Laura Galli und Franziska Knöferl berichteten unter anderem vom Höhepunkt des vergangenen Jahres, ihrer Rom-Wallfahrt und kündigten für heuer einen Ausflug in den Skyline-Park an, an dem neben den Ministranten auch alle Sternsinger teilnehmen dürfen. Insgesamt haben die Sternsinger heuer innerhalb von nur zwei Tagen rund 5400 Euro an Spenden gesammelt.

Regelmäßig bietet das Kindergottesdienstteam Gottesdienste für die Kleinen der Pfarrei an und bildet sich dafür regelmäßig fort. Heuer sei eine Fortbildung geplant, um zu lernen, wie biblische Figuren gebastelt werden, erzählte Elisabeth Walter vom Kigo-Team. Renate Busch stellte das Senioren-Jahresprogramm vor. Demnächst steht der Seniorenfasching an, weitere Höhepunkte werden die Muttertagsfeier, die Kindergartenkinder aus Karlshuld mitgestalten werden, das Sommerfest und ein Vortrag der Polizei sein, in dem es um Prävention gehen wird. Das Frühstücksteam wird weiterhin jeden Monat ein Frühstück anbieten und hat sich schon etwas Neues für Frauen ausgedacht. Näheres wollte Pfarrgemeinderatsvorsitzende Brigitte Fleischmann noch nicht verraten.

Zum gemeinsam mit dem Bastelteam organisierten Basar hatte das Team ein Kochbuch aufgelegt. So waren beim Basar 3800 Euro erwirtschaftet worden, die Nachbestellungen des Kochbuches ergaben noch einmal den zusätzlichen Erlös von 800 Euro. Den überreichte Fleischmann mit den Damen des Frühstücksteams nun an Pfarrer Igbo und die neue Kirchenpflegerin Angelika Dieck - als weiteren Beitrag für die Kircheninnenrenovierung. Die lässt allerdings noch auf sich warten. "Wenn man mich vor drei Jahren gefragt hätte, wäre ich sehr zuversichtlich gewesen, bei diesem Neujahrsempfang nicht über die Planung der Sanierung, sondern über die Wiedereröffnung unserer Kirche berichten zu können", merkte Pfarrer Igbo ironisch an. Bekanntlich mahlten Gottes Mühlen zwar langsam, "aber sie mahlen saugut". Immerhin lägen schon Kostenschätzungen über 950000 Euro Gesamtkosten vor. Die Bischöfliche Finanzkammer habe einen 60-prozentigen Zuschuss zugesagt, 163000 Euro wird die Gemeinde Karlshuld beisteuern, die Zuschüsse vom Landkreis und der Denkmalpflege stünden noch aus, auf dem Spendenkonto befinden sich derzeit 75000 Euro. Noch während des Empfangs übergaben zwei Gewerbetreibende sowie Bürgermeister Seitle weitere Spenden für die Renovierung.

Während Pfarrer Igbo mit einer kleinen Delegation nach Augsburg fahren will, um dort um einen früheren Baubeginn zu bitten, sieht Bürgermeister Karl Seitle durchaus Positives in einem späteren Baubeginn. "Das ist ein kleiner Vorteil für die Gemeinde, später tun wir uns leichter mit dem Zuschuss", meinte er augenzwinkernd, versprach aber, was der Gemeinderat beschlossen habe, werde selbst verständlich bezahlt. Die Gemeinde übernimmt 17 Prozent der Gesamtsumme.

Architekt Felix Denzinger berichtete vom Fortgang der Pfarrhaussanierung, die bis Juni oder Juli abgeschlossen sein soll. Derzeit sei das Dach fertiggestellt, nun ginge es mit dem Trockenbau weiter. Für das Pfarrhaus übernimmt die Diözese die Kosten zu 100 Prozent.

Andrea Hammerl
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