Mittwoch, 26. September 2018
Lade Login-Box.

 

Chance zur Sanierung des Parkbads

Neuburg
erstellt am 11.09.2018 um 18:43 Uhr
aktualisiert am 14.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (r) Vielleicht kommt es doch noch zur umfassenden Sanierung des Neuburger Hallenbades.
Textgröße
Drucken
Die Stadt bemüht sich jetzt um das neue Bundesprogramm zur "Sanierung kommunaler Anlagen für Sport, Kultur und Jugend". Die Erneuerung im Parkbad wird auf drei Millionen Euro kalkuliert, im Idealfall bekäme die Stadt 90 Prozent Zuschuss vom Bund.

"Diese Konstellation wäre wirklich ein Segen", findet Oberbürgermeister Bernhard Gmehling. Allerdings ist das Bundesprogramm nur mit 100 Millionen Euro ausgestattet, und die Kommunen haben bereits fleißig Anträge eingereicht. Andreas Bichler von den Stadtwerken hat das Neuburger Gesuch bereits zur Aufnahmestelle nach Bonn vermittelt. Im Parkbad würde er gerne Sauna und Ruhebereich erweitern, den Kassenbereich modernisieren, die Umkleiden auswechseln, eine neue Rutsche einbauen und endlich den Boden austauschen. Das Bad wird stark von Vereinen und Schulen frequentiert, außerdem gibt es regelmäßig Schwimmkurse.

Das Bundesinnenministerium hat das Blitzprogramm aufgelegt, um Städten und Gemeinden Mittel zur Verbesserung ihrer Infrastruktur zu geben. Die Förderung läuft vier Jahre bis 2023. Im Falle der Bewilligung gibt es 45 Prozent Zuschuss, bei einer "Haushaltsnotlage" der Kommune 90 Prozent. Bei der Stadt und den Stadtwerken (mit 58 Millionen Euro Schuldenstand) sei das eindeutig der Fall. "Wir müssen es probieren", bekräftigte gestern CSU-Fraktionssprecher Alfred Hornung mit einhelliger Zustimmung des Finanzausschusses. Elfriede Müller (CSU) bedankte sich bei Andreas Bichler "für den unermüdlichen Einsatz zur Modernisierung des Hallenbades. " Bisher allerdings hat der Werkausschuss alle Sanierungsvorschläge wegen der angespannten Finanzlage der Stadtwerke abgelehnt.

Ob der Zuschussantrag erfolgreich ist, entscheidet auch die Regierung von Oberbayern in einer Vorprüfung. Bei einer Vollförderung müssten Stadt oder Stadtwerke nur 300 000 Euro in vier Jahren aufbringen.
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!