Freitag, 16. November 2018
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Paul Formatschek und Christian Wohlhüter erzählen erneut von Rally-Erlebnissen mit ihrem Panda

Ausgezeichnete Reifenpanne

Neuburg
erstellt am 09.11.2018 um 19:06 Uhr
aktualisiert am 14.11.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Neuburg (DK) Einen Trip über rund 29000 Kilometer haben Paul Formatschek und Christian Wohlhüter im vergangenen Jahr zurückgelegt - mit einem Fiat Panda, Baujahr 1993, von England bis zur mongolischen Grenze. Bei der weltgrößten Oldtimermesse in Essen haben sie von ihrem Teufelsritt bei der Mongol Rally berichtet und für ihren originellen Stand den dritten Platz gewonnen. Am 18. November erzählen sie in Neuburg nochmal ihre Geschichte.
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Möglichst originalgetreu haben Paul Formatschek (hinten, 2.v.r.) und Christian Wohlhüter (hinten, 2.v.l.) ihre Reifenpanne bei der Mongol Rally in der mongolischen Steppe bei den Techno Classics nachgestellt. Und der Aufwand hat sich gelohnt, denn die beiden und ihr Team holten den dritten Platz unter den besten Ausstellern.
Möglichst originalgetreu haben Paul Formatschek (hinten, 2.v.r.) und Christian Wohlhüter (hinten, 2.v.l.) ihre Reifenpanne bei der Mongol Rally in der mongolischen Steppe bei den Techno Classics nachgestellt. Und der Aufwand hat sich gelohnt, denn die beiden und ihr Team holten den dritten Platz unter den besten Ausstellern.
Formatschek
Neuburg
Zwei Männer aus Neuburg stehen mitten in der mongolischen Steppe. Weit und breit nichts außer einer malerischen Landschaft und Stille - und ihr Panda. Tausende Kilometer durch Europa und Asien haben sie mit ihrem 25 Jahre alten, treuen Gefährt über mehrere Wochen schon zurückgelegt. Dann passiert das, was in solchen Momenten fast schon ein Klassiker ist: ein Reifen ist platt. Doch die Abenteurer sind gewappnet, beheben die Panne und setzen ihren Trip bis an die mongolische Grenze fort, bis es über Tausende Kilometer wieder zurück zum Start in England geht.

Genau diese Situation während der Mongol Rally im vergangenen Jahr haben Paul Formatschek und Christian Wohlhüter gemeinsam mit der Interessengemeinschaft Panda im März auf der Techno Classica in Essen, der weltgrößten Oldtimer-Messe, detailgetreu nachgestellt. "Aus Pappe wurden Steine gemacht, in der Ecke stand eine kleine Jurte, im Hintergrund eine Fototapete, auf einem Fernseher liefen Bilder und Videos von unserem Trip, Wegweiser waren aufgestellt und mittendrin stand unserer aufgebockter Panda", erzählt Formatschek. Mit ihrem Stand waren die Panda-Liebhaber nicht alleine auf der Techno Classica. "Es gab ungefähr 80 von rund 130 Vereinen." Bei dieser Messe hätten demnach nicht nur Händler die Möglichkeit gehabt, ihre Schmuckstücke auszustellen und zum Verkauf anzubieten, sondern sie sei auch eine Plattform für Vereine und Interessengemeinschaften, um ich zu präsentieren. Und die originalgetreue Nachstellung der Reifenpanne hat sich gelohnt: "Die besten zehn Stände wurden prämiert und wir haben den dritten Platz gemacht", freut sich Formatschek.

Mittlerweile haben sich Formatschek und Wohlhüter von ihrer italienischen Rennsemmel mit rund 40 PS getrennt. "Im Juli haben wir ihn - im Geleit von sechs weiteren Pandas - in ein privates Automuseum nach Friedberg gebracht." Gemeinsam sei dann dort gegrillt und noch einige "Benzingespräche" geführt worden. Das Gefährt sei zwar mit einem lachenden und einem weinenden Auge abgegeben worden, aber "wir wissen, dass er in guten Händen ist und wir dürfen ihn ja auch immer besuchen".

Über ihr Rally-Abenteuer haben die zwei Panda-Fans schon in mehreren Vorträgen mit vielen Fotos und Filmen in Neuburg berichtet. "Aber wir werden immer wieder darauf angesprochen, ob wir nicht doch nochmal etwas machen könnten", sagt Formatschek. Dem Wunsch gehen er und sein Companion nach und erzählen am Sonntag, 18. November, ein weiteres Mal von ihren Erlebnissen mit ihrem unverwüstlichen Panda durch 22 Länder. Beginn ist um 17 Uhr im Pfarrgemeindesaal von Heilig Geist. Der Eintritt ist frei.
Katrin Kretzmann
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