Hilpoltstein

Die vorweihnachtliche Qual der Wahl – eine Übersicht der Märkte am ersten Adventswochenende

24.11.2022 | Stand 24.11.2022, 19:00 Uhr

Die Seele des Spalter Weihnachtsmarktes bilden die vielen urigen Gewölbekeller, durch die es sich heimelig bummeln lässt. Foto: Leykamm

Hilpoltstein/Heideck/Spalt/ Abenberg – Wer am kommenden Wochenende einen Weihnachtsmarkt im Landkreis Roth besuchen will, der hat die Qual der Wahl: Denn mehr als die Hälfte der 16 Landkreisgemeinden laden am ersten Adventswochenende zum vorweihnachtlichen Bummel durch die Budenreihen ein.

Eine Besonderheit und ein besonders großer Besuchermagnet ist dabei der Weihnachtsmarkt in Spalt, der sich nämlich nicht nur auf die Gassen der Altstadt erstreckt, sondern auch in die dortigen Hinterhöfe, Garagen, Scheunen, Dachböden und Keller führt.

„Weit über 100 Standbetreiber bereichern diesmal unseren Weihnachtsmarkt“, sagt Yvonne Mathy von der Spalter Tourist-Info. Eingeläutet wird das Marktgeschehen am Samstag, 26. November, um 15 Uhr. Zeitgleich starten die Bierverkostungen im HopfenBierGut (bis 21 Uhr) und die Brauereiführungen (15, 16 und 17.30 Uhr). Offiziell eröffnet wird der Markt um 18 Uhr von Bürgermeister Udo Weinbart und dem Nikolaus, der beim anschließenden Rundgang die Kinder beschenkt. Der Posaunenchor Kalbensteinberg musiziert um 19 Uhr in der Alten Rathausgasse, zeitgleich singt das Vocalensemble Voicepack in der Kirche St. Emmeram. Jeweils um 20 Uhr beginnen der Posaunenchor Kalbensteinberg am Gabrieliplatz, der Turmbläser vom Oberen Torturm und der Spalter Nachtwächter ihr Programm.

Am zweiten Tag des Spalter Weihnachtsmarktes gibt es um 15 Uhr ein weiteres Konzert in St. Emmeram. Der Posaunenchor Gräfensteinberg spielt um 16 Uhr am Gabrieliplatz auf. Die Stadtkapelle Spalt ermuntert gegen 17 Uhr zum spontanen Weihnachtsliedersingen, anschließend begleitet sie das Christkind zu seinem Prolog.

Ebenfalls auf zwei Tage erstrecken sich die Weihnachtsmärkte in Hilpoltstein und Abenberg. Der Höhepunkt der dortigen Burgweihnacht mit über 60 Ausstellern vom Stilla-platz über den Burganger bis zum Burghof ist am Sonntag um 16 Uhr der Besuch des Nürnberger Christkinds.

Jeweils nur am Samstag gibt es den Thalmässinger Weihnachtsmarkt (ab 15 Uhr), die Offenbauer Dorfweihnacht (ab 17 Uhr) und den Heidecker Markt: Nach der Andacht zur Krippeneröffnung um 14.30 Uhr in der KiD-Scheune startet dort um 16.30 Uhr der Lichterzug der Kinder mit dem Heidecker Christkind. Während in Heideck erst um 22 Uhr die Lichter beim Weihnachtsmarkt ausgehen, dauert das vorweihnachtliche Vergnügen auf dem Rathausplatz in Röttenbach lediglich von 15 bis 20 Uhr.

In Rednitzhembach gibt es einen Adventsmarkt am Samstag von 15 bis 21 Uhr, in Rohr am Sonntag ab 11 Uhr sowie in Büchenbach am Samstag von 15 bis 21 Uhr sowie am Sonntag von 16 bis 21 Uhr.

Am zweiten Adventswochenende, 3./4. Dezember, folgen dann die Weihnachtsmärkte in Allersberg, Greding, Georgensgmünd, Wendelstein und Schwanstetten (mit Kinderweihnacht).

lkm/jom