„Teamgeist und Kameradschaft sind unbezahlbares Gut“

Kreisbrandrat Martin Lackner zur Feuerwehrnacht am Samstag

25 Wehren machen im Landkreis Eichstätt mit

23.09.2022 | Stand 23.09.2022, 12:00 Uhr

In vielen Ortschaften werben die Feuerwehren mit großflächigen Bannern – wie hier in Schernfeld – für ihre Aktionen an diesem Samstag. Unter www.donaukurier.de/6619791 gibt es einen detaillierten Überblick über alle Aktionen und die genauen Uhrzeiten. Foto: Bauer

Eichstätt – Die Feuerwehren suchen den Kontakt zur Öffentlichkeit: Bayernweit findet am Samstag, 24. September, die „Lange Nacht der Feuerwehr“ statt. Im Landkreis Eichstätt beteiligen sich zahlreiche Feuerwehren daran, in den umliegenden Landkreisen sind es unter anderem die Wehren in Nennslingen, in Greding, in Bergheim, in Neuburg und in Unterstall. Eichstätts Kreisbrandrat Martin Lackner erklärt im Interview noch einmal den Hintergrund der „Langen Nacht“.

Herr Lackner, die „Lange Nacht der Feuerwehren“ ist eine bayernweite Aktion. Welchen Hintergrund hat sie?
Martin Lackner: Die Gewinnung von ehrenamtlichen Einsatzkräften ist eines der wichtigsten Ziele dieser Veranstaltung. Die Zukunft der freiwilligen, ehrenamtlichen Einsatzkräfte – 95 Prozent aller Einsatzkräfte in Deutschland sind in den freiwilligen Feuerwehren aktiv – soll sichergestellt sein. Auch in der Zukunft.

Es beteiligen sich viele Feuerwehren im Landkreis mit teilweise aufwendigem Programm. Sind Sie mit der Resonanz der Feuerwehren zufrieden?
Lackner: Ich bin sehr erfreut, dass doch über 25 Feuerwehren aus dem Landkreis Eichstätt – von 144 – an der Aktion teilnehmen. Oberbayernweit sind wir Spitzenreiter mit der Beteiligung.

Feuerwehrler sein heißt ja mehr als nur mit Blaulicht durch die Gegend fahren. Was zeichnet einen „Floriansjünger“ aus?
Lackner: Auf alle Floriansjünger, die ehrenamtlichen Dienst in der Feuerwehr verrichten, ist stets Verlass und auch die Kameradschaft steht ganz oben auf der Agenda. Bei den Einsätzen 2019 im Katastropheneinsatz im Landkreis Traunstein und auch 2021 im Katastropheneinsatz im Ahrtal hat jeder gemerkt, wie sehr er sich auf den Anderen verlassen kann. Teamgeist und Kameradschaft sind ein unbezahlbares Gut.

EK

Die Fragen stellteMarco Schneider

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