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Langenbrucker kritisieren parkende Autos an der Pörnbacher Straße: Der Landkreis hält die Situation aber für vertretbar

Kein Handlungsbedarf

Langenbruck
erstellt am 07.02.2017 um 19:15 Uhr
aktualisiert am 11.02.2017 um 03:33 Uhr | x gelesen
Langenbruck (vov) Sehr gut besucht war die Bürgerversammlung in Langenbruck. Alle Plätze im Nebenraum waren belegt. Die Bürger hatten viele Fragen, einige davon betrafen die Verkehrssituation.
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Langenbruck: Kein Handlungsbedarf
Foto: Verena Vogl
Langenbruck

"Die Parksituation auf der durch Langenbruck führenden Pörnbacher Straße ist katastrophal", sagte ein Bürger. Die Pörnbacher Straße ist viel befahren und leitet direkt zum Autobahnzubringer. Entlang dieser Straße parken immer wieder Autos. "Wenn ein Bus oder Laster dazukommt oder zu Stoßzeiten ist das ein einziges Chaos", sagte der Bürger. Außerdem kritisierte er, dass viele Fahrzeuge zu schnell durch den Ortsteil fahren würden.

Bürgermeister Michael Franken (JWU) war das Thema nicht neu, die Parksituation an der Pörnbacher Straße war bereits in der Vergangenheit öfter angesprochen worden. Daran ändern kann das Gemeindeoberhaupt nichts: "Der Markt kann dort keine Anordnungen treffen, da es sich bei der Pörnbacher Straße und der Gambacher Straße um Kreisstraßen handelt." Der Landkreis ist bereits über den Sachverhalt informiert worden. "Die Antwort lautete, dass die Situation dort vertretbar ist." Der Bürgermeister riet den Bürgern, sich an den Landkreis zu wenden. "Steter Tropfen höhlt den Stein."

Weiterhin sagte der Rathauschef die Anschaffung weiterer Geschwindigkeits-Messanlagen für die Ortsausgänge und Einfahrten von Langenbruck zu. "Die Autofahrer reagieren auf die Anzeige der Geschwindigkeit", so der Bürgermeister.

"Wie sieht es mit der Gewerbeentwicklung an der Autobahnausfahrt aus", wollte ein anderer Bürger wissen. Franken: "Wir haben das Projekt auf dem Schirm, aber es ist vorerst zurückgestellt. Zuerst wird Herrnfleck entwickelt." Nach dem Landesentwicklungsplan dürfe nicht zu viel Fläche verbraucht werden. "Wir können außerdem nicht noch zeitgleich ein 17 Hektar großes Gewerbegebiet machen." Zudem hat das Staatliche Bauamt mitgeteilt, dass es den Kreisverkehr im Bereich Gewerbegebiet Ronnweg bauen will. Der Markt will daher erst den Bau des Kreisels abwarten.

"Was ist mit der Kläranlage", erkundigte sich ein anderer Bürger. Franken antwortete, bis zum 31. Dezember 2020 müsse sie gemacht werden. Wahrscheinlich würde es auf einen Neubau hinauslaufen, die ersten Verbesserungsbeiträge könnten 2019 fällig werden. Auf Nachfrage erläuterte der Bürgermeister außerdem das komplizierte kommunale Abrechnungsverfahren.  Christian Reichart kritisierte, dass er 500 Euro für die Werbung an den Aufstellern hatte zahlen müssen, die man von Richtung München kommend sieht. Dieselbe Werbung sei für Gewerbebetriebe im Bereich Reichertshofen kostenlos gewesen. Franken sagt, man habe nur sechs Werbeplätze in dem Aufsteller zu vergeben gehabt. "Wie soll man die Plätze steuern, wenn nicht über den Preis"

Bereits bei seinem Sachvortrag hatte Bürgermeister Franken angekündigt, dass der Schulsportplatz Langenbruck neu angelegt werden und zur Benutzung für die SpVgg Langenbruck freigegeben werden soll. Dies wurde von den Bürgern positiv aufgenommen.

Von Verena Vogl
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