Samstag, 22. September 2018
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Radfahrer gerät im Park an der Stollstraße spät abends in ein unsichtbares Hindernis - Polizei bittet um Zeugenhinweise

Gefährlicher Unfug mit gespannter Leine

Ingolstadt
erstellt am 13.06.2018 um 21:06 Uhr
aktualisiert am 17.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Ingolstadt (DK) Es ist die Horrorvorstellung eines jeden Zweiradfahrers: Von einem unsichtbaren Hindernis wie einer gespannten Leine oder einem gespannten Draht aus dem Sattel geholt oder gar geköpft zu werden - das wünscht sich nun wirklich niemand.
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Über diesen Weg im kleinen Park am Ende der Stollstraße hat jemand am vergangenen Freitagabend eine Leine gespannt und damit einem Fahrradfahrer einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Über diesen Weg im kleinen Park am Ende der Stollstraße hat jemand am vergangenen Freitagabend eine Leine gespannt und damit einem Fahrradfahrer einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Foto: Hauser
Ingolstadt
An der Stollstraße hat ein 46-jähriger Fahrradfahrer am späten Freitagabend voriger Woche einen solchen Anschlag zum Glück leicht verletzt überstanden, doch hatte der Vorfall grundsätzlich das Potenzial, wesentlich schlimmere Folgen zu zeitigen. Die Polizei hat ein Verfahren wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr eingeleitet und bittet um Hinweise.

Warum der Fall erst gestern bekannt wurde, ist nicht näher begründet worden. Womöglich hatte der Geschädigte die Sache erst verspätet angezeigt. Jedenfalls war der Ingolstädter dem Polizeibericht zufolge am Freitagabend kurz nach 22 Uhr in dem kleinen Park beim Spielplatz am Ende der Stollstraße auf dem Heimweg gewesen, als er in Höhe einer Sitzbank an einer in Kopfhöhe gespannten, zum Glück elastischen Schnur hängen blieb. Die Schnur soll auch sofort gerissen sein, weshalb der Fahrradfahrer einen Sturz vermeiden konnte und mit dem Schrecken davon kam. Etwas später erst bemerkte der Mann, dass er durch das plötzliche, in der Dunkelheit auch nicht erkennbare Hindernis eine Abschürfung am Hals erlitten hatte.

Laut Polizei war die Schnur zwischen einem Klettergerüst und einem Baum gespannt worden. Möglicherweise handelte es sich um einen Lausbubenstreich, und das verwendete Material spricht auch nicht für einen gezielten Anschlag auf Leib und Leben. Dennoch hätte das Opfer durch einen allemal denkbaren Sturz auch schwerer verletzt werden können.

Wer in der oder kurz vor der fraglichen Zeit in dem Park im Augustinviertel verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich unter (0841) 9343-2222 bei der Polizei melden.
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