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Richard Zrenner wird Leitung der Beilngrieser Fußballer nicht los - Ausblick auf 100-jähriges Bestehen und möglichen Umzug

Nachfolger-Suche geht in die Verlängerung

Beilngries
erstellt am 13.01.2019 um 21:36 Uhr
aktualisiert am 16.01.2019 um 03:33 Uhr | x gelesen
Beilngries (HK) Der 1. FC Beilngries feiert im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen. Darauf wies Johann Götz, Vorsitzender des Gesamtvereins, bei der Versammlung der Fußballabteilung hin. Deren Suche nach einem neuen Spartenleiter geht nun aber in die Verlängerung.
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Der Wechsel an der Spitze ist vertagt: Richard Zrenner (links) muss als Interimsvorsitzender der Beilngrieser Fußballabteilung weitermachen, denn es fand sich kein Bewerber für die Nachfolge. Die anderen Wahlen sind dagegen geglückt: Neuer Jugendleiter ist Matthias Brand, seine Stellvertretung übernimmt Florian Gruber und neuer Schriftführer ist Sebastian Schneider (von links).
Der Wechsel an der Spitze ist vertagt: Richard Zrenner (links) muss als Interimsvorsitzender der Beilngrieser Fußballabteilung weitermachen, denn es fand sich kein Bewerber für die Nachfolge. Die anderen Wahlen sind dagegen geglückt: Neuer Jugendleiter ist Matthias Brand, seine Stellvertretung übernimmt Florian Gruber und neuer Schriftführer ist Sebastian Schneider (von links).
Nusko
Beilngries
Im Hinblick auf das Vereinsjubiläum sagte Götz, die Fußballer seien die größte Sparte im Verein, deshalb erwarte er auch entsprechende Unterstützung bei den Vorbereitungen. "Um das zu stemmen, benötigen wir sehr viele Mitglieder", erläuterte der Vereinschef und kündigte an, im kommenden Monat wolle man einen Festausschuss aus Mitgliedern der unterschiedlichen Sparten bilden.

Laut Götz findet am Sonntag, 17. März, die nächste Generalversammlung des Hauptvereins statt. Da dessen Schriftführer Hans Betz sich dann nicht mehr zur Wahl stelle, sei es angebracht, sich bereits jetzt Gedanken zu machen, wie man auch "den Hauptvorstand verjüngen" könne. Allerdings stand auch die Frage im Raum, ob der Termin für die Generalversammlung gehalten werden kann. Zunächst muss nämlich ein neuer Leiter der Fußballabteilung gefunden werden.

Denn bei der Jahresversammlung fand sich kein Nachfolger für Spartenleiter Richard Zrenner. Er bleibt deshalb bis zu einer weiteren Versammlung der FCB-Fußballer, die bald einberufen wird, kommissarisch im Amt. Dieser Schritt ist erforderlich, weil sich keines der fünf bei der Versammlung vorgeschlagenen Mitglieder zu einer Kandidatur bereiterklärte. Ohne Probleme verliefen dagegen die Wahlen der übrigen Vorstandsmitglieder. Christian Kienlein bleibt zweiter, Robert Halser dritter Abteilungsleiter. Nachfolger des nicht mehr kandidierenden Schriftführers Heribert Lindner ist Sebastian Schneider; das Amt des Kassiers übt weiterhin Hans Pfaller aus. Auch Jugendleiter Ralf Ketzler stellte sich nicht mehr zur Wahl. Ihn löst Matthias Brand ab, dessen Stellvertreter ist Florian Gruber. Kassenprüfer sind Jörg Schott und Ralf Ketzler.

Zrenner begründete seinen Verzicht auf eine weitere Kandidatur zum einen mit seinem Alter und zum anderen mit der Feststellung, frischer Wind an der Spitze könne nur von Vorteil sein. Der Abteilungsleiter sagte, er sei dankbar, rund 65 Jahre lang beim FCB "eine schöne Heimat" gefunden zu haben.

Matthias Brand appellierte an die Abteilungsleitung, sich zeitnah Gedanken über eine mögliche Verlegung des Sportgeländes in den Bereich der Umgehungsstraße zu machen. Bislang gebe es zwar nur vage Andeutungen durch Bürgermeister Alexander Anetsberger. Sollten sich diese jedoch eines Tages konkretisieren, wäre man seitens des FCB gut beraten, dann auch sagen zu können, ob man diese Verlegung wolle oder nicht. Dabei wurde deutlich, dass bezüglich der Sportanlagen nicht die Fußballabteilung, sondern der Hauptverein Ansprechpartner für die Stadt ist.

Seitens der Aktiven kam außerdem der Vorschlag, der FCB solle in absehbarer Zeit wieder einmal ein Fußballturnier veranstalten. Dieses komme zum einen dem Ansehen der Sparte zugute und ermögliche zum anderen eine zusätzliche Einnahmequelle, die im Wesentlichen "nur den Zeitaufwand" von Mitgliedern erfordere. Laut Hans Pfaller könne man ein derartiges Vorhaben im Zusammenhang mit dem anstehenden Vereinsjubiläum durchaus ins Auge fassen.
Hans Nusko
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