Dienstag, 11. Dezember 2018
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Kein Asphalt

Thalmässing
erstellt am 11.10.2018 um 18:01 Uhr
aktualisiert am 14.10.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Thalmässing (al) "Wenn ich das vorher gewusst hätte, hätte ich mich nicht für diesen Weg entschieden.
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" Erwin Schneider (TL) plädierte in der Sitzung des Marktrats am Dienstagabend nachdrücklich für eine Asphaltierung des künftigen Wasserradwegs entlang der Thalach. Gegen eine komplette Asphaltierung des Weges hatte sich zuvor die Untere Naturschutzbehörde ausgesprochen, Asphaltiert werden soll lediglich das Stück von der Brücke am Sportplatz bis zur Eckmannshofener Straße, da das recht steil sei und der Schotter oft ausgeschwemmt werde. Das Teilstück beim neuen Wohnmobilstellplatz soll nur geschottert werden, das im Auer Weg so bleiben wie es ist.

Bürgermeister Georg Küttinger erläuterte, dass die Kommune dieses Teilstück schon asphaltieren könne, dann aber die Leader-Förderung verliere. Zudem wäre dann eine artenschutzrechtliche Prüfung vorgeschrieben. Laut Landesentwicklungsplan soll es in Auenbereichen keine zusätzliche Asphaltierung mehr geben. Die möchte aber auch Johannes Mailinger (CSU) gerne haben oder zumindest ein Versickerpflaster, damit der Weg auch im Winter nutzbar sei. "Wir wollten mit diesem Weg doch eigentlich den Landeck besser an die Einkaufsmärkte anbinden", erinnerte er. "Wie viele Schneetage gibt es denn noch im Winter? ", stellte Heiko Lesch (TL) eine rhetorische Frage. Dass man auch Schotterwege räumen könnte, warf Ursula Klobe (SPD) ein. "Es geht hier um die Thalach als schützenswerten Lebensraum", machte sie deutlich. Und antwortete damit auch Fritz Loy (FW), der anmerkte, dass Schotter den Boden genauso versiegele wie Asphalt. "Es geht nicht nur um die Versiegelung", sagte sie. Schließlich heizten sich solche Flächen beispielsweise stärker auf und stellten zudem eine Barriere da. "Bei einer freien, wassergebundenen Oberfläche kann man einwandfrei mit dem Rad fahren", unterstrich Martin Hauke (TL).

"Wenn wir das Projekt weiterbringen wollen, gibt es nicht viele Möglichkeiten", sagte Thomas Kummerer (TL) angesichts der Auflagen bei einer Asphaltierung und des drohenden Verlustes der Förderung. Trotzdem stimmten Erwin Schneider, Johannes Mailinger und Fritz Loy gegen die wassergebundene Oberfläche in diesem Teilbereich. Einig waren sich die Mitglieder des Marktrats jedoch in ihrer Zustimmung zur Asphaltierung des Teilbereichs ab der Brücke zur Eckmannshofener Straße und dem Verzicht auf eine Beleuchtung.
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