Donnerstag, 13. Dezember 2018
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Challenge erneut als "Rennen des Jahres" geehrt - Kienle verzichtet womöglich auf Titelverteidigung

Triathlon-Award mit Beigeschmack

Hilpoltstein
erstellt am 03.12.2018 um 12:26 Uhr
aktualisiert am 08.12.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Hilpoltstein/Roth (HK) Schon zum achten Mal in Folge ist der Rother Challenge-Triathlon von den deutschsprachigen Ausdauersportlern zum "Rennen des Jahres" gewählt worden. Abgestimmt hatten die Leser der Triathlon-Zeitschrift "triathlon". Überreicht bekamen die Challenge-Geschäftsführer Alice und Felix Walchshöfer den Preis bei einer Gala am Samstagabend.
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Stolz über die erneute Auszeichung als Langdistanzrennen des Jahres: Alice und Felix Walchshöfer erhalten den Award aus den Händen von Frank Wechsel vom Fachmagazin ?triathlon?.
Stolz über die erneute Auszeichung als Langdistanzrennen des Jahres: Alice und Felix Walchshöfer erhalten den Award aus den Händen von Frank Wechsel vom Fachmagazin "triathlon".
Challenge Roth
Hilpoltstein
Nach 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016 und 2017 geht der Triathlon-Award des Fachmagazins "triathlon" für das beste Langdistanzrennen des Jahres auch 2018 in den Landkreis Roth. Nach 44,4 Prozent im vergangenen Jahr erhielt der Challenge dieses Mal sogar mehr als die Hälfte der Stimmen. Mit 52,4 Prozent ließ der fränkische Triathlon-Klassiker sowohl die Ironman-Weltmeisterschaft auf Hawaii (19,6 Prozent) als auch die Ironman-Europameisterschaft in Frankfurt (17,8 Prozent) deutlich hinter sich.

"Der Award gehört nicht der Familie Walchshöfer, sondern unseren weit über 7000 freiwilligen Helfern, den loyalen Athleten und all den tausenden von Unterstützern aus Stadt und Landkreis Roth", sagte Felix Walchshöfer bei der Triathlon-Gala in Langen bei Frankfurt. "Ohne sie könnten wir das Rennen niemals stemmen, vor allem nicht in der hohen Qualität, die uns auszeichnet. Wir sind sehr stolz und glücklich, dass es unser Triathlon-verrückter Landkreis Roth zum achten Mal geschafft hat, mit Engagement und Leidenschaft das beste Rennen der Welt auszurichten."

Ebenfalls schon zum wiederholten Mal ist der Rothsee-Triathlon zum zweitbester Kurzdistanz-Triathlon des Jahres gewählt worden. 16,1 Prozent gaben dem Rennen der TSG Roth ihre Stimme. Übertroffen wurde der Rothsee-Triathlon erneut nur vom Hamburg-Triathlon, der auf 23,1 Prozent der Stimmen kam. Dritter wurde der Frankfurter City-Triathlon mti 9,8 Prozent. Auf dem fünften Platz in dieser Wertung landete der Ingolstädter Triathlon mit 2,2 Prozent.

Bei der Abstimmung um den Titel "Triathlet des Jahres 2018" setzte sich Frodeno mit 55,5 Prozent der Stimmen überraschend deutlich vor Patrick Lange (29,6 Prozent) durch, der heuer seinen Weltmeistertitel auf Hawaii verteidigte. Wie bei der Gala am Samstagabend bekannt wurde, treten nicht nur Europameister Frodeno und Weltmeister Lange im kommenden Jahr beim Ironman Frankfurt am 30. Juni an. Damit ist so gut wie ausgeschlossen, dass die beiden deutschen Triathlon-Stars beim Challenge starten, der nur eine Woche später stattfindet. In seiner aus Südafrika übermittelten Videobotschaft sagte Frodeno auch, dass er in Frankfurt gerne auch gegen Sebastian Kienle antreten würde. Der neue Trainer des diesjährigen Rother Challenge-Champions schloss daraufhin einen Start seines Schützlings, der bei der Gala nicht dabei war, nicht aus. Dem Challenge 2019 droht damit der Titelverteidiger verloren zu gehen.

Zum Triathlon-Aufsteiger des Jahres wurde Frederic Funk gewählt, der unter anderem deutscher Meister über die Mitteldistanz in Ingolstadt wurde und in überlegener Manier den Rothsee-Triathlon gewann.
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