Samstag, 23. Juni 2018
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Beeindruckende Aufführung der Kammerphilharmonie Nürnberg

Einstimmung mit Passionskonzert

Abenberg
erstellt am 12.03.2018 um 18:00 Uhr
aktualisiert am 16.03.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Abenberg (hkh) Musikalischer Leckerbissen und gelungene Einstimmung auf die österliche Zeit gleichermaßen ist das Passionskonzert gewesen, das die Kammerphilharmonie Nürnberg unter der Leitung von Lous Wittmann im Stillasaal auf Burg Abenberg gab. Musiziert haben Studierende, überwiegend von der Hochschule für Musik Nürnberg, mit der die Stadt Abenberg und der Förderkreis historische Burg Abenberg zur Belebung der mittelalterlichen Burg seit Jahren zusammenarbeitet.
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Abenberg: Einstimmung mit Passionskonzert
Stimmgewaltig interpretierten die Solistinnen das von Pergolesi vertonte Gedicht "Stabat Mater". Von links: Frauke Mayer, Sopran, und Susanne Veeh, Alt. Der Dirigent ist Louis Wittmann. - Foto: Hiltl
Abenberg

Dementsprechend gefreut hat sich Bürgermeister und Förderkreisvorsitzender Werner Bäuerlein über das so zahlreich erschienene, fachkundige Publikum.

Aufgeführt wurden im ersten Teil Auszüge aus dem von Joseph Haydn geschaffenen Werk "Die sieben letzten Worte unseres Erlösers am Kreuz". Eine Meditationsmusik, in deren Zentrum der Aufschrei steht: "Eli, Eli, lama Asabtani" - "Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen" (Sonata IV, Largo). Dazwischen zwei Einschübe von Antonio Vivaldi und ein "Adagio for Strings" von Samuel Barber.

Im zweiten Teil war "Stabat Mater" zu hören. Ein mittelalterliches Gedicht, bei dem der Anblick der schmerzerfüllten Mutter Maria im Mittelpunkt des Geschehens steht, die zu ihrem gekreuzigten Sohn spricht. Vertont wurde dieses Gedicht von Giovanni Battista Pergolesi für zwei Solistinnen und Orchester. Mit ihren ausdruckstarken Stimmen interpretierten Frauke Mayer (Sopran) und Susanne Veeh (Alt) die Soli. Geendet hat das Werk trotz allem Leid mit einem österlichen Hoffnungslied.

Tosender Applaus zum Schluss war berechtigter Lohn für die überaus beeindruckende Aufführung.

Von Karlheinz Hiltl
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