Mittwoch, 14. November 2018
Lade Login-Box.

Heute in der BR-Abendschau: der Brieftaubenverein Schernfeld und Umgebung

Zu Besuch bei den Spitzenzüchtern

Schernfeld
erstellt am 16.09.2018 um 19:06 Uhr
aktualisiert am 20.09.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Schernfeld/Altdorf (EK) Es geht um die Brieftaube als immaterielles Kulturerbe - und um erfolgreiche Züchter aus der Region: Das Bayerische Fernsehen war zu Gast beim Brieftaubenverein Schernfeld und Umgebung.
Textgröße
Drucken
 
Bauer
Schernfeld
An einem Tag filmte das BR-Team bei der Schlaggemeinschaft Rosa und Ludwig Frei in Altdorf; nach Schernfeld kam das Fernsehen am Samstagnachmittag, als die Brieftaubenfreunde die Jungtauben für den Transport ins 220 Kilometer entfernte Frankenthal in der Pfalz herrichteten. Der Beitrag kommt heute, Montag, 17. September, in der Abendschau: zwischen 17.30 und 18.30 Uhr im Bayerischen Fernsehen.
 
Bauer
Schernfeld



Rosa und Ludwig Frei sind Brieftaubenspitzenzüchter. Ludwig Frei hatte schon als junger Bursche großes Interesse an Tieren. Immer wieder hielt er Haustauben. "Das muss ich im Blut haben", sagt er. 2001 ging es dann mit den Brieftauben los. Seitdem er die Landwirtschaft aufgegeben hat, investiert er mit seiner Frau viel Zeit in das Hobby. Gerne erinnert er sich an die erste Flugsaison: "Es ist gut losgegangen. Wir sind gleich RV-Jungflugmeister geworden." Die weiteren Erfolge blieben nicht aus. Dreizehnmal wurde die Schlaggemeinschaft Frei Meister der Einsatzstelle Schernfeld.
Rosa und Ludwig Frei sind schon seit 2001 dabei, Johannes Winter ist ein erfolgreicher Nachwuchszüchter (oben). Vor dem Transport werden die Brieftauben elektronisch erfasst. Der BR filmte auch das Verladen der Jungtauben.
Rosa und Ludwig Frei sind schon seit 2001 dabei, Johannes Winter ist ein erfolgreicher Nachwuchszüchter (oben). Vor dem Transport werden die Brieftauben elektronisch erfasst. Der BR filmte auch das Verladen der Jungtauben.
Bauer
Schernfeld



Ludwig Frei ist von seinem Hobby begeistert: "Das Fliegen fasziniert. Das kann man gar nicht beschreiben. Man muss sich vorstellen, die Tauben werden auf eine 600 Kilometer lange Reise geschickt - und ruckzuck sind sie da und landen in Altdorf." Rosa Frei unterstützt ihren Mann seit Beginn an sehr intensiv. Gerne hilft sie bei der Pflege und beim Flugtraining mit: "Es ist faszinierend, wenn die Tauben so toll herumfliegen." Besonders reizvoll ist für sie dann der Flugtag: "Wenn die Zeit der Rückkehr naht, schauen wir zum Himmel hoch, warten und freuen uns über jede Taube, die bei uns landet."
 
Bauer
Schernfeld



Für Rosa Frei ist auch die Kameradschaft im Verein wichtig; bei jedem Einsetzen der Brieftauben gehört die Geselligkeit dazu. Bevor es an die Gemütlichkeit geht, werden die Tauben für den Transport hergerichtet. Die Tauben haben am Fuß einen Elektroring. Über einen Sensor werden sie vor dem Transport erfasst und für den Flug registriert. Bei der Rückkehr hält ein Sensor die Zeit der Ankunft im Heimatschlag fest. Worüber die älteren Züchter sich besonders freuen: Mit dem zehnjährigen Johannes Winter aus Burgsallach hat der Brieftaubenverein zur Zeit einen interessierten Nachwuchszüchter: Bei seinen drei ersten Jungflug-Preisflügen wurde er zweimal Tagessieger.
Franz Bauer
Kommentare

Schreiben Sie den ersten Kommentar!

Kommentare geben die Meinung des Verfassers wieder. Für die Inhalte übernimmt donaukurier.de keinerlei Verantwortung und Haftung. weitere Informationen
Um Beiträge schreiben zu können, müssen Sie eingeloggt sein!