Freitag, 19. Oktober 2018
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Initiaitve gegen den jüngst beschlossenen Bebauungsplan in Denkendorf gegründet

Widerstand gegen Gemeinderatsbeschluss

Denkendorf
erstellt am 10.08.2018 um 19:39 Uhr
aktualisiert am 15.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Denkendorf (ab) Gegen den in der Gemeinderatssitzung kontrovers und emotional diskutierten Bebauungsplan Nr.
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Die Gründungsaktivisten der Bürgerinitiative gegen den ?großstädtischen Bebauungsplan? v.l.n.r: Maximilian Kretschmeier, Monika Schießl, Sonja Stumpf, Reinhard Stumpf, Stefan Brandmeier, Alice Degener mit Tochter, Daniel Degener mit Sohn, Bibiana Haverkamp, Reinhard Schießl
Die Gründungsaktivisten der Bürgerinitiative gegen den "großstädtischen Bebauungsplan" v.l.n.r: Maximilian Kretschmeier, Monika Schießl, Sonja Stumpf, Reinhard Stumpf, Stefan Brandmeier, Alice Degener mit Tochter, Daniel Degener mit Sohn, Bibiana Haverkamp, Reinhard Schießl
Foto: Braun
Denkendorf
21 regt sich nun auch Widerstand aus der Bevölkerung. Eine Bürgerinitiative "Denkendorf oder Denkenstadt - Stoppt den großstädtischen Bebauungsplan" hat sich am Dienstag in Denkendorf gegründet.

Ziel der Initiative ist nach eigenen Aussagen, das Inkrafttreten des derzeit auch im Gemeinderat höchst umstrittenen Bebauungsplanes Nr. 21 in seiner geplanten Form zu verhindern, beziehungsweise "auf ein gesundes Maß anzupassen", wie die Mitglieder fordern. Dabei haben die Bürgeraktivisten schon konkrete Vorstellungen, was aus ihrem Blickwinkel ein "gesundes Maß" für Denkendorf wäre. So heißt es in der auf der Gründungsversammlung beschlossenen Geschäftsordnung. Darin heißt es: "Keine drei Geschossebenen", die Rede ist von einer "Geschossflächenzahl von maximal 0,6" (diese bestimmt das zulässige Höchstmaß der Bebauung) sowie "kein Tiefgaragenbonus von zusätzlichen 25 Prozent Bauvolumen" und eine "weiterhin erforderliche Grundfläche von 200 Quadratmetern pro Wohneinheit, respektive von 150 Quadratmetern pro Kleinwohnung".

Nach der beschlossenen Geschäftsordnung ist die Initiative ausschließlich gemeinnützig tätig. Sie fordert "eine gemeinverträgliche, organische baulichen Entwicklung, die den gewachsenen Ortscharakter berücksichtigt". Nach außen hin vertreten wird die Bürgerintiiative "Denkendorf oder Denkenstadt - Stoppt den großstädtischen Bebauungsplan" von den zu Sprechern gewählten Daniel Degener und Klaus Alders. Als Schriftführer fungieren Claus Haverkamp und Alice Degener.


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