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Der Gemeinderat Buxheim will bald über Umbau oder Neubau entscheiden

Vier Millionen für neues Rathaus

Buxheim
erstellt am 17.05.2018 um 17:52 Uhr
aktualisiert am 20.05.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Buxheim (rsh) Der Umbau der Alten Schule zum Rathaus beschäftigte die Mitglieder des Gemeinderates Buxheim in ihrer jüngsten Sitzung. Knapp vier Millionen Euro könnte er kosten. Ob stattdessen ein Neubau in Frage kommt, will das Gremium erst später entscheiden.
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Nach ersten groben Schätzungen war man bisher für den Umbau der Alten Schule in ein neues Rathaus von Kosten in Höhe von etwa zwei Millionen Euro ausgegangen. Mit fortschreitenden Planungen und damit verbundenen neuen Kostenberechnungen müsse man nun aber annähernd vier Millionen Euro für den geplanten Umbau aufwenden. Werner Beck vom Architekturbüro abhd präsentierte die aktuelle Kostenberechnung sowohl im Hinblick auf eine Sanierung des Gebäudes, als auch die Errichtung eines Neubaus. Bei beiden Ausführungen seien die Kosten annähernd gleich, da man im Falle eines Neubaus auch die Grundstückskosten für eine gemeindliche Fläche ansetzen müsse.

Mögliche Standorte für ein neu zu errichtendes Rathaus wären der Hartplatz neben der Turnhalle oder der Alte Sportplatz an der Wolkertshofener Straße. Um die neuen Aspekte und Zahlen in Ruhe überdenken zu können, kam aus dem Gemeinderat der Vorschlag, den Beschluss erst in der nächsten Sitzung zu fassen. Mit dieser Vorgehensweise erklärten sich sowohl die Ratsmitglieder als auch der Bürgermeister einverstanden.

Der Gemeinderat wurde dann über das Vorhaben der Hirschbeck Grundstücks GmbH Buxheim informiert. Auf dem Flurstück "Angeräcker" soll ein Lebensmittelmarkt entstehen, die zwei verbleibenden Teilflächen könnte man als Mischgebiet ausweisen. Mieter soll die Handelsgesellschaft Edeka werden, die den Betrieb dann an eine Kaufmannsfamilie gibt. Da auch im Gewerbegebiet eine Bauvoranfrage für einen Lebensmitteldiscounter gestellt worden war, machte Bürgermeister Bauer klar, dass es in Buxheim keine zwei großen Lebensmittelmärkte geben werde. Hier wolle man zunächst die weitere Entwicklung abwarten um dann zu gegebener Zeit eine Entscheidung treffen zu können.

Landschaftsarchitekt Karl Ecker präsentierte dem Gemeinderat seine Planungen zur Gestaltung der Außenanlagen am Bahnhof Tauberfeld. Unter Einhaltung der vorgegebenen Abstandsflächen sollen insgesamt 45 Auto-Stellplätze, 48 überdachte Fahrradunterstellmöglichkeiten, eine Wendemöglichkeit sowie Kurzzeit- und Behindertenparkplätze entstehen. Ebenso wird eine Bushaltespur mit überdachtem Wartebereich inklusive Sitzmöglichkeiten angelegt, um das Bahnhofsgebäude wird ein Pflasterbelag verlegt. Der vorhandene Baumbestand werde dabei möglichst erhalten und neue zusätzliche Bäume werden gepflanzt, so der Architekt. Aus dem Gremium kam noch die Anregung, die geplanten Grünflächen als Blühwiesen anzulegen, ansonsten war man mit den vorgestellten Planungen einverstanden.

Bürgermeister Bauer bezeichnete es als besonders erfreulich, dass die Gesamtkosten von circa 200000 Euro durch maximale Ausschöpfung von Fördermitteln und einen Zuschuss vom Landkreis in Höhe von 20 Prozent der zuwendungsfähigen Kosten großteils gedeckt seien. Die Ratsmitglieder waren einstimmig der Meinung, dass die Planungen - wie vorgestellt - auf den Weg gebracht werden können.

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