Freitag, 21. September 2018
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Starkregen: Schwere Schäden auf der Strecke zwischen Irlahüll und Kemathen sollen untersucht werden

Neue Straße schon wieder kaputt

Kipfenberg
erstellt am 02.07.2018 um 18:18 Uhr
aktualisiert am 06.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Kipfenberg (mme) Durch den Starkregen am 9. Juni wurde die im Vorjahr neu ausgebaute Verbindungsstraße Irlahüll-Kemathen stark beschädigt. Die Straße musste gesperrt werden.
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Durch den starken Regen am 9. Juni wurde die im Vorjahr neu ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße Irlahüll-Kemathen stark beschädigt. Die Straße ist bis auf Weiteres gesperrt.
Durch den starken Regen am 9. Juni wurde die im Vorjahr neu ausgebaute Gemeindeverbindungsstraße Irlahüll-Kemathen stark beschädigt. Die Straße ist bis auf Weiteres gesperrt.
Foto: Metzel
Kipfenberg
Der Kipfenberger Bauausschuss hat, wie aus dem Protokoll der jüngsten Sitzung hervorgeht, den Schaden in Augenschein genommen. Es sei zu vermuten, so ein Gutachter, dass der Schaden durch das Zusammentreffen verschiedener ungünstiger Umstände im Rahmen des Extremwetterereignisses hervorgerufen wurde, berichtete Bürgermeister Christian Wagner. Das zu Rate gezogene Ingenieurbüro empfiehlt, vor Beginn der Schadensbeseitigung mögliche Ursachen noch weiter zu prüfen. Außerdem wird es als sinnvoll angesehen, weitere Untersuchungen durchzuführen, um den gesamten Umfang festzustellen. Die Ableitung der Straßensinkkästen erfolgt in ein bestehendes Regenwassersystem. Es wird deshalb empfohlen, diese Leitungen zu spülen. Durch Suchschlitze soll die Unterspülung genauer definiert werden. Auch im Bereich ohne sichtbare Schäden kann so festgestellt werde, ob im Untergrund bereits erste Anzeichen für später eintretende Setzungen zu beobachten sind. Nach diesen Untersuchungen kann die Sanierung durchgeführt werden. Nach erster grober Schätzung des Ingenieurbüros beläuft sich der sichtbare Schaden auf etwa 80000 Euro. Der Bauausschuss beauftragte die Verwaltung, eine Kamerabefahrung zu veranlassen, um anschließend weitere Schritte zu veranlassen.
Mitte März hat der Marktgemeinderat einen Antrag auf Erweiterung der Plätze des Horts an der Schule "Am Limes" behandelt. Es wurde beschlossen, die Verwaltung zu beauftragen, Angebote zur Schallisolierung und Beschaffung des zusätzlichen Mobiliars einzuholen. Eine örtliche Firma wurde nun mit dem Abriss und der Entsorgung der bestehenden Decke, der Demontage der Beleuchtung sowie dem Einbau einer Akustikdecke beauftragt. Die abschließenden Malerarbeiten sollen durch den Bauhof vorgenommen werden. Die Auftragssumme liegt bei gut 7700 Euro.
 
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