Dienstag, 22. Januar 2019
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Wissenschaftsministerin Marion Kiechle antwortet auf eine SPD-Landtagsanfrage zum Eichstätter Jura-Museum

"Sicherstellung eines erfolgreichen Betriebs sehr wünschenswert"

Eichstätt
erstellt am 21.08.2018 um 18:03 Uhr
aktualisiert am 25.08.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (chl) Neben den beiden Eichstätter Landtagsabgeordneten Tanja Schorer-Dremel (CSU) und Eva Gottstein (FW) meldet sich nun auch die SPD-Landtagsabgeordnete Johanna Werner-Muggendorfer aus Neustadt an der Donau zur drohenden Schließung des über die Region hinaus bekannten Eichstätter Jura-Museums zu Wort.
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Einen ?wissenschaftlich hohen Rang? hat nun Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (CSU) dem Jura-Museum auf eine SPD-Anfrage bescheinigt. Auch Kiechles Vorgänger Wolfgang Heubisch (FDP) hatte es 2012 besucht (hier mit Direktorin Martina Kölbl-Ebert vor dem Archaeopteryx) und die Bedeutung betont.
Einen "wissenschaftlich hohen Rang" hat nun Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (CSU) dem Jura-Museum auf eine SPD-Anfrage bescheinigt. Auch Kiechles Vorgänger Wolfgang Heubisch (FDP) hatte es 2012 besucht (hier mit Direktorin Martina Kölbl-Ebert vor dem Archaeopteryx) und die Bedeutung betont.
Chloupek/Archiv
Eichstätt
Nachdem das Bischöfliche Priesterseminar die Trägerschaft über die Einrichtung zum Jahresende gekündigt hat, läuft bekanntlich der Countdown zur Rettung der Einrichtung, die 1976 als Joint Venture zwischen Kirche und Staat gegründet worden ist: Wenn nicht bald eine neue Form der Trägerschaft gefunden wird, gehen im Jura-Museum am 31. Dezember 42 Jahre nach der Eröffnung die Lichter aus. Hinter den Kulissen wird dem Vernehmen nach auf verschiedenen politischen Ebenen noch eifrig nach Lösungen gesucht, auch ein Zweckverband scheint als neue Trägerform denkbar. Spruchreif ist jedoch noch nichts.

Werner-Muggendorfer hatte nun noch vor der Sommerpause eine Anfrage im Landtag gestellt und wollte dabei unter anderem wissen, welche Priorität das Jura-Museum für die Staatsregierung hat und an welche Maßnahmen die Regierung denkt, um das in seinem Bestand gefährdete Jura-Museum zu erhalten. Nun hat sie von Wissenschaftsministerin Marion Kiechle (CSU) dazu Antwort bekommen.

Die Ministerin erklärt darin: "Die Eichstätter naturkundliche Sammlung einschließlich der weltweit größten und wissenschaftlich bedeutendsten Plattenkalksammlung (unter anderem mit dem weltberühmten Urvogel Archaeopteryx) ist von wissenschaftlich hohem Rang und für die Öffentlichkeit, wie die Besucherzahlen zeigen, von großem Interesse. Aus hiesiger Sicht ist daher die Sicherstellung eines zukunftsorientierten und erfolgreichen Betriebs des Jura-Museums Eichstätt sehr wünschenswert. Für die Konsolidierung ist es sehr wichtig und positiv, dass das Bischöfliche Seminar bereits zugesagt hat, die Sammlungen auch über den 31. Dezember 2018 hinaus leihweise zur Verfügung zu stellen. Von staatlicher Seite wurde stets bekundet, dass man bereit ist, gemeinsam zu überlegen, wie eine Trägerlösung für das Jura-Museum Eichstätt am besten gelingt, zu einer Finanzierung beizutragen und sich an entsprechenden Gesprächen zu beteiligen. "
 
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