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Die Feuerwehr Bitz feierte den 50. ihres Tragkraftspritzenanhängers mit einer Gaudiübung

Ein besonderer Geburtstag

Bitz
erstellt am 14.06.2018 um 17:41 Uhr
aktualisiert am 18.06.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Bitz (nj) Die Bitzer Feuerwehrler begingen einen 50. Geburtstag - und zwar einen durchaus außergewöhnlichen. Jubilar war der Tragkraftspritzenanhänger der Freiwilligen Feuerwehr Bitz mit Baujahr 1968. Grund genug, Geburtstag zu feiern, aber gleichzeitig kein Grund, in Austrag zu gehen.
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Viel Spaß hatten die Wehrler im Sautrog.
Viel Spaß hatten die Wehrler im Sautrog.
Foto: Niefnecker
Bitz
Die Bitzer Kommandanten Josef Weigl und Josef Niefnecker sind stolz auf "ihr" Wagerl. Sie wollen es auch noch lange weiter verwenden. Beide Kommandanten sind "Ü50" und so schwelgte Niefnecker in Erinnerungen an vergangene Einsätze: ein Stallbrand in Winden, ein Hausbrand, ein Stallbrand in Bitz, zwei Waldbrände in Bitz, eine Ölspur in Bitz, ein Hochwassereinsatz in Kirchbuch.

Sein Anhänger ist ihm ans Herz gewachsen, die Einsätze überschaubar - Josef Niefnecker ist ja bereits seit 35 Jahren Feuerwehrmann in Bitz. Die Zahl der Einsätze in seinem Feuerwehrleben erleben andere innerhalb eines Jahres - aber diese Wehren sind auch ganz anders ausgestattet.

Ein Tragkraftspritzenfahrzeug, das immer wieder einmal im Gespräch ist, hält Niefnecker nur für ein selbstfahrendes "TSA-Taxi", was auf der Aufwandseite um ein Vielfaches höher kommen würde, dessen Nutzen aber nahezu identisch sei. Die Einsätze sind in aller Regel in und um Bitz, so dass auch die Geschwindigkeit nachrangig zu beurteilen sei.

Wobei Geschwindigkeit ja doch bei der Feuerwehr immer im Mittelpunkt steht - so auch beim Geburtstagsfest. Die Feuerwehr aus Winden hat sich mit den Bitzern auf der Feier bei einer "Gaudiübung" gemessen. Die Ü50-Mannschaften ruderten in einem Brühtrog auf Rädern zum Einsatzort, kuppelten die Saugleitung und bauten eine klassische Leistungsprüfung auf. Allerdings wurde das Wasser in einem weiteren Trog aufgefangen, der als Wasserspeicher für die Teilnehmer diente, die Kübelspritze mittels Leineneimer damit zu füllen. Die Kübelspritze sollte dann ein Ziel treffen - beide Mannschaften hatten hier sichtlich ihren Spaß.

Der Windener Kommandant Herbert Müller bedankte sich für die Einladung. Die Bitzer freuten sich über den Besuch des Denkendorfer Kommandanten Florian Felser und natürlich über die Windener Kameraden, die diese außergewöhnliche Übung mitgemacht haben.

Anekdoten zu den jeweiligen Wagerln in Bitz und Winden wurden anschließend bei einem kleinen Grillfest ausgetauscht.
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