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"Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern" ist nun offiziell eine Maßnahme der UN

Universität für Projekt ausgezeichnet

Eichstätt
erstellt am 08.05.2014 um 20:47 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 17:19 Uhr | x gelesen
Eichstätt/Wolfsburg (upd) Die deutsche Unesco-Kommission hat das von der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt mitinitiierte „Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern“ als offizielle Maßnahme der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ ausgezeichnet.
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Eichstätt: Universität für Projekt ausgezeichnet
Die Auszeichnung für das Netzwerk Nachhaltigkeit hat Gerhard de Haan (von links) an Ralf Isenmann, Ingrid Hemmer und Jasson Jakovides überreicht. - Foto: Deutsche Unesco-Kommission/Lutz
Eichstätt

Solche Maßnahmen leisten einen strukturellen Beitrag zur systematischen Verankerung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Das Netzwerk gehört damit zu bundesweit lediglich 50 ausgewählten Maßnahmen, die seit 2011 ausgezeichnet wurden. Die UN-Dekade endet in diesem Jahr.

Gerhard de Haan, Vorsitzender des Nationalkomitees für die UN-Dekade, überreichte die Auszeichnung einer Laudatio während einer Festveranstaltung der Deutschen Unesco-Kommission in Wolfsburg an Ingrid Hemmer (Nachhaltigkeitsbeauftragte der KU) und Ralf Isenmann von der Hochschule München als Repräsentanten der federführenden Institutionen des Netzwerks. Zusammen mit dem Lehrstuhl für Christliche Sozialethik an der Ludwig-Maximilians-Universität München haben die Partner im Jahr 2012 das Netzwerk Hochschule und Nachhaltigkeit Bayern aus der Taufe gehoben und als Plattform in Bayern etabliert.

Ziel des Verbundes ist es, bayerische Hochschulen im Bereich Bildung im Bereich Nachhaltigkeit besser miteinander zu verknüpfen. Dazu bietet das Netzwerk allen Interessierten sowie Entscheidungs- und Verantwortungsträgern eine Plattform zum Erfahrungsaustausch an.

Zu den Aktivitäten des Netzwerkes gehören unter anderem turnusmäßige Treffen, die Konzeption von Lehrmodulen, der Austausch mit dem Wissenschafts- und Umweltministerium sowie die Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Gruppen. Die angestoßenen Aktivitäten und entwickelten Konzepte sollen der Reflexion des eigenen Denkens und Handelns in den Institutionen dienen, aber auch die politischen Rahmenbedingungen verbessern helfen.

Über die regionale Strahlkraft Bayerns hinaus sollen zudem bundesweite Impulse angestoßen werden, durchaus mit Anregungen für international interessierte Hochschulen. Langfristig wollen die beteiligten Hochschulen den Erfahrungsaustausch auf allen Ebenen ihrer Institutionen verankern.

Das nächste Treffen des Netzwerks findet am 18. Juni an der KU statt. Anlass ist ein Vortrag des Bundesentwicklungsministers Gerd Müller zum Thema „Deutsche Entwicklungspolitik – Nachhaltigkeit als Leitprinzip“. Darin geht es um nachhaltige Entwicklungszusammenarbeit und Beschaffung. Weitere Informationen zum Netzwerk sind im Internet unter www.nachhaltigehochschule.de zu finden.

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