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2000 Unterschriften gegen Ausstellung

"Stört Frieden"

Eichstätt
erstellt am 03.03.2015 um 19:23 Uhr
aktualisiert am 31.01.2017 um 17:27 Uhr | x gelesen
Eichstätt (chl) Die Stadt Eichstätt soll die von „Kirchenkritiker“ Wolfgang Sellinger in der ehemaligen Johanniskirche beantragte Ausstellung nicht genehmigen. Das fordern jetzt über 2000 überwiegend katholische Gläubige in einer Unterschriftensammlung.
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Eichstätt: "Stört Frieden"
Über 2000 Unterschriften nahmen Hans Bittl (von links) und Bürgermeisterin Claudia Grund von Margarete Weindl, Dompfarrer Josef Blomenhofer und Pater Michael Huber entgegen. - Foto: chl
Eichstätt

Die Unterschriften haben Pater Michael Huber als Vertreter der Seelsorgeeinheit Eichstätt, Margarethe Weindl als Vorsitzende des Dompfarrgemeinderats und Dompfarrer Josef Blomenhofer am Montag an Bürgermeisterin Claudia Grund und den geschäftsleitenden Beamten Hans Bittl übergeben. Ihr Hauptargument ist, dass die geplante Ausstellung eine „öffentliche Religionsbeschimpfung“ und damit geeignet sei, den öffentlichen Frieden zu stören. Sie wollten auch die Stadt in der aktuellen juristischen Auseinandersetzung unterstützen. Wolfgang Sellinger hat, wie berichtet, eine „Untätigkeitsklage“ gegen die Stadt eingereicht, da diese seinen Antrag vom September 2013 bisher nicht bearbeitet hat.

Von Eva Chloupek
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