Freitag, 16. November 2018
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Franz Glatz vom Digitalen Gründerzentrum besuchte den Kreistag - Landkreis ist Gesellschafter

Ingolstädter "Brigk" stellt sich vor

Eichstätt
erstellt am 25.07.2018 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 29.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (EK) Wenn es um "Co-Working-" beziehungsweise "Maker-Space" geht, sich "Digital Natives" die Klinke in die Hand geben und der ausgezeichnete Kaffee der lokalen "coffee roasters" mundet, das Wlan selbstredend gratis und die Atmosphäre locker ist, dann findet man sich im "Brigk" wieder.
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Hilft digitalen Gründern: Der Geschäftsführer des Brigk in Ingolstadt,, Franz Glatz, besuchte am Montag den Kreistag.
Hilft digitalen Gründern: Der Geschäftsführer des Brigk in Ingolstadt,, Franz Glatz, besuchte am Montag den Kreistag.
Foto: Schneider
Eichstätt
So jedenfalls einer der Gedanken, der hinter dem Digitalen Gründerzentrum Ingolstadt steckt. Dessen Geschäftsführer, der promovierte Chemiker Franz Glatz, stellte sich und sein Konzept für digitale Nachwuchsunternehmer am Montag den Mitgliedern des Kreistages vor. Bekanntlich ist der Landkreis Eichstätt Gesellschafter des Brigk - ein Kunstname angelehnt an das englische Wort "brick" (Ziegelstein) in Kombination mit der zukünftigen Heimat im Kavallier Dallwigk an der Ingolstädter Schlosslände. Bis diese allerdings bezogen werden kann, befindet sich das Gründerzentrum im Koboldblock Am Stein in der Ingolstädter Innenstadt.

"Mich treibt, neue Themen voranzubringen", stellte sich Glatz, der einen Lehrauftrag an der Technischen Universität in München hat, am Montag vor. Über Umwege sei der Naturwissenschaftler, der sich gerne stylisch-leger kleidet, in die Start-up-Szene gelangt. Nicht selten trägt er ein T-Shirt mit der Aufschritt "Machen, machen, machen", das er im Kreistag allerdings gegen ein Hemd eingetauscht hatte. Mit dem Brigk möchte Glatz als Inkubator für digitale Gründungen auftreten, die ihre Ideen selbst umsetzen. Die offenen, loftartigen Räume, die bewusst zum Austausch unter den ansässigen Gründern anregen sollen, seien jedoch "nicht die Außenstelle der großen Autokonzerne, der Bauer AG oder des Donaukurier", betonte Glatz. Er bietet den digitalen Nachwuchsunternehmern ein "Rundum-Paket" mit Zugang zu Experten und Infrastruktur. Die ersten Firmen sind bereits seit Oktober vergangenen Jahres im Brigk. Seit kurzem gilt das Digitale Gründerzentrum (DGZ) auch als Teil des Kompetenzzentrums für digitale Mobilität. Am Samstag, 4. August, wird der so genannte Maker-Space im Koboldblock eröffnet, wozu Glatz die Teilnehmer des Kreistags mit dem Versprechen "den besten Kaffee der Stadt" zu bekommen, einlud. District Five, die Ingolstädter Coffee-Roasters, haben sicherlich gute Arbeit geleistet - analog allerdings.
Julian Bird
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