Donnerstag, 15. November 2018
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Sanierung des Rathauses steht nichts mehr im Wege - zumindest auf dem Papier

Den nächsten Schritt getan

Eichstätt
erstellt am 13.07.2018 um 17:16 Uhr
aktualisiert am 18.07.2018 um 03:33 Uhr | x gelesen
Eichstätt (kno) Die angestrebte Sanierung des Eichstätter Rathauses hat die nächste Hürde überwunden: Der Bauausschuss nahm in seiner jüngsten Sitzung die sogenannten planungsrechtlich relevanten Sachverhalte einstimmig zur Kenntnis. Damit steht der Baugenehmigung für dieses millionenschwere Vorhaben nichts mehr im Wege.
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Für die nächsten Jahre wird das Eichstätter Rathaus zum Sanierungsobjekt: Der erste Bauabschnitt mit dem Einbau eines Aufzugs soll im Herbst beginnen.
Für die nächsten Jahre wird das Eichstätter Rathaus zum Sanierungsobjekt: Der erste Bauabschnitt mit dem Einbau eines Aufzugs soll im Herbst beginnen.
Knopp
Eichstätt
Die Maßnahme soll freilich nicht an einem Stück durchgezogen werden, sondern wird sich voraussichtlich auf Jahre erstrecken. Das Genehmigungsverfahren umfasst allerdings bereits die Sanierung im Gesamtpaket - "vom Keller bis zum Dach", wie Stadtbaumeister Manfred Janner dem Gremium erläuterte. Es gehe um "nachhaltige Planungssicherheit". Umgesetzt werde selbstverständlich nur das, was der Stadtrat auch beschlossen habe, fügte Janner auf besorgte Nachfrage aus dem Ausschuss an.

Denn schon jetzt sind die veranschlagten Kosten für die vollständige Sanierung davongaloppiert: War anfangs noch von drei bis vier Millionen Euro die Rede gewesen, stehen nun nach aktuellen Schätzungen rund 5,7 Millionen Euro zu Buche. Eine Summe, die nicht zu schultern sei - so viel hatte der Stadtrat in mehreren intensiven Debatten bereits deutlich gemacht. Daher wurde das Vorhaben in vier Bauabschnitte aufgeteilt.

Der erste wird nun langsam, aber sicher konkret: Dabei geht es um die Barrierefreiheit - sprich den schon seit etlichen Jahren diskutierten Einbau eines Aufzugs in das historische Gebäude. Mit flankierenden Maßnahmen würde sich dieser Abschnitt nach jüngsten Berechnungen auf knapp 1,4 Millionen Euro belaufen.

Es gebe einen "groben Zeitplan" für den ersten Abschnitt, so Janner auf Anfrage unserer Zeitung: Demnach sollen die Arbeiten im Oktober oder November starten und bis August 2019 dauern - bei laufendem Betrieb. Die Ausschreibungen werden derzeit vorbereitet.
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