Eichstätt

Zum zweiten Mal gewonnen

Die Knabenrealschule in Rebdorf erhält den MINT21-Preis für den Bezirk Oberbayern-West

16.03.2022 | Stand 20.03.2022, 3:34 Uhr
Bei dem MINT21-Preis glänzten die Schüler der Rebdorfer Knabenschule mit selbst entworfenen und programmierten virtuellen Ausstellungen und gewannen damit den Wettbewerb. −Foto: Diermayr

Eichstätt - Mit ihrem IT-Projekt "Virtuelle Welten entdecken - Mit Virtual Reality den Digitalunterricht neu denken" hat die Knabenrealschule der Diözese Eichstätt in Rebdorf erneut den MINT21-Preis gewonnen. Während des Corona-Lockdowns haben Schüler virtuelle Ausstellungen entworfen und programmiert.

Die MINT21-Initiative ist ein wesentlicher Baustein des vom Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus getragenen Programms "Realschule 21", heißt es in der Pressemitteilung der Diözese Eichstätt. Sie wird in Kooperation mit den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie in Bayern, der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft und dem Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft durchgeführt. In acht Netzwerken entwickeln und erproben Modellschulen Maßnahmen zur Förderung des Nachwuchses in den sogenannten MINT-Fächern (Mathematik, Informationstechnologie, Naturwissenschaften, Technik).

Die Knabenrealschule Rebdorf (KRS) erhielt zum zweiten Mal seit ihrem Beitritt den MINT21-Preis für den Bezirk Oberbayern-West. Ausgezeichnet wurde ein Digitalprojekt, welches im Frühjahr 2021 während des Distanzunterrichts im Rahmen des Fachs Informationstechnologie (IT) der 9. Jahrgangsstufe entstand. Dabei beschlossen die Schüler im Zeitraum von acht Unterrichtsstunden mithilfe der intuitiven Software CoSpaces EDU, selbst virtuelle Ausstellungen zu entwerfen und zu programmieren. "Es entstanden äußerst kreative Projekte zu den verschiedensten Themen, wie zum Beispiel Raumfahrt, Dinosaurier und sogar ein Dschungelspiel", wie die Schule mitteilte.

Bei der Preisverleihung stellte eine Schülergruppe der Klasse 10a das Projekt als kleines Theaterstück inszeniert vor. Großen Anklang fand auch der vorab gezeigte Film zum Thema, den die Schüler ebenfalls selbst gedreht hatten. Lisa Schmidt, die betreuende Lehrkraft, lobte das große Engagement ihrer Lerngruppe und war sichtlich stolz, dass der Einsatz der Schüler und der Lehrkräfte während des Distanzunterrichts auf diese besondere Weise wertgeschätzt werden konnte. Auch Schulleiter Michael Simon gratulierte der Klasse 10a und dankte Lisa Schmidt für ihren unermüdlichen Einsatz.

"Bildung ist unser Rohstoff für Innovation, Wissenschaft und Forschung", sagte der Ministerialbeauftragte für die Realschulen in Oberbayern-West, Michael Heimes, in seinen Glückwünschen an die Knabenrealschule Rebdorf. Barbara Buckl, stellvertretende Leiterin der Schulabteilung, gratulierte im Namen der Diözese Eichstätt und zeigte sich beeindruckt von dem Können der Schüler. Die eingereichten Projekte der Schule seien allesamt von Kreativität und hohem Niveau gekennzeichnet, wodurch sich die Knabenrealschule Rebdorf als "Leuchtturm-Schule" im MINT-Bereich hervorhebe, betonte Andreas Hochholzer, Projektleiter vom Bildungswerk der Bayerischen Wirtschaft. Er lobte insbesondere das große Engagement der Klasse 10a und ihrer Lehrerin bei dem prämierten Projekt.

EK/pde