Scheyern

STS vertraut auf eigene Kräfte

Fußball-Kreisligist Scheyern holt keine Neuzugänge - Trainer Philipp Testera und Mathias Hoiß bleiben ein weiteres Jahr

25.01.2018 | Stand 02.12.2020, 16:54 Uhr
Trainer Philipp Testera bleibt ein weiteres Jahr beim ST Scheyern. −Foto: Eventfotografie Frank Stolle +

Scheyern (kvr) Noch befindet sich der Fußball in der Region im Winterschlaf, doch nicht mehr lange.

Kreisligist ST Scheyern startet am 14. Februar in die Vorbereitung auf die Rest-Rückrunde. Nicht mit dabei ist Daniel Schilling, der nach nur einem halben Jahr zum FSV Pfaffenhofen zurückgekehrt ist. Der Verein vertraut aber auf den Kader, Zugänge sind nicht geplant. Zudem hat sich der Verein mit den Trainern Philipp Testera und Mathias Hoiß auf eine Zusammenarbeit für ein weiteres Jahr geeinigt.

"Wir sind zufrieden, warum sollen wir dann etwas ändern?", bestätigt Abteilungsleiter Josef Schreyer, dass Philipp Testera (kleines Foto) auch in der kommenden Saison die Erste Mannschaft trainieren wird. Auch Mathias Hoiß, Spielertrainer der Zweiten Mannschaft in der A-Klasse 5, wird bleiben. "Wir haben Gespräche geführt, beide sind guter Dinge", sagt Schreyer. Der Abteilungsleiter freut sich, zwei fähige Trainer aus den eigenen Reihen zu haben.

Die Trainerfrage stellt sich bei der Ersten Mannschaft also nicht - Zeit, dass es wieder um Sportliches auf dem Platz geht. Die Liste mit Spielern, die zum Trainingsauftakt Mitte Februar nach Verletzungen wieder angreifen wollen, ist mit bekannten Namen gespickt: Daniel Koller, Daniel Pichler, Lukas Berger und Luca Seepe kehren zurück. "Sie scharren mit den Hufen", sagt Trainer Philipp Testera. Alle vier sind potenzielle Stammspieler. Auch deshalb habe der Verein nie "großartig überlegt", ob Zugänge nach Schillings Wechsel notwendig sind. "Der Kader ist gut genug, um es aufzufangen. Ein Wechsel würde nur Sinn machen, wenn uns ein Spieler sofort deutlich verstärken würde." Testera vertraut aber den eigenen Spielern.

Die Rückkehrer sollen zudem den Konkurrenzkampf wieder deutlich anheizen. "Zum Ende der Hinrunde sind wir schon auf dem Zahnfleisch daher gekommen. Jetzt muss sich jeder strecken, um es in die erste Elf zu schaffen", so der Coach. Fraglich ist dagegen derzeit der Gesundheitsstand von Uli Unterburger. Der Keeper hatte sich einen Armbruch zugezogen, noch ist eine Platte im Arm. Im Februar steht eine Untersuchung an und wird Auskunft geben, wann Unterburger zurückkehren wird.

Im Winter will Testera sein Team in Form bringen, auch konditionell: "Das ist definitiv ein Thema, es werden harte Einheiten auf uns zukommen. Es geht um die Fitness für das ganze Jahr", sagt der Trainer. Auch taktisch wird sich etwas tun: "Wir müssen ein paar Sachen erarbeiten, Kleinigkeiten werden am System geändert." In die Karten will sich Testera noch nicht schauen lassen. Ein zweiter Angreifer soll neben dem bisherigen Mittelstürmer Raphael Boser agieren, so viel ist sicher. Auch die Defensive steht unter Beobachtung, 24 Gegentreffer sind Testera zu viel: "Es geht um die Ordnung und die Intensität in den Zweikämpfen", sagt er. Dafür steht auch ein Trainingslager am Gardasee Ende Februar auf dem Programm.

Punktspielauftakt ist am 24. März bei der BSG Taufkirchen. Zuvor testet der STS gegen folgende Gegner:

17. Februar, 15 Uhr: VfR Neuburg in Niederscheyern.

4. März, 15 Uhr: FC Gerolsbach in Niederscheyern.

10. März, 15 Uhr: SV Manching II in Niederscheyern.

11. März, 17.30 Uhr: Beim SC Freising.

18. März, 15 Uhr: Beim FC Gerolfing. | Foto: Stolle