Geisenfeld

Späte Übergabe

Stadtstörche geben ihr Preisgeld weiter

21.04.2020 | Stand 02.12.2020, 11:30 Uhr
Spät, aber glücklich: Die Stadtstörche um Antonie Schlierf (rechts) haben ihr Preisgeld, das sie für den Kulturpreis der Stadt erhalten haben, an zwei soziale Organisationen weitergegeben: die Muko-Hilfe von Henriette und Christian Staudter (links) und das Ambulante Kinderhospiz München. −Foto: Ermert

Geisenfeld - Lang hat's gedauert, aber jetzt ist es doch noch rechtzeitig vor der Amtsübergabe des scheidenden Bürgermeisters Christian Staudter an seinen Nachfolger Paul Weber über die Bühne gegangen: Die Geisenfelder Stadtstörche haben ihre 500 Euro Preisgeld für den Kulturpreis der Stadt, den sie im vergangenen Oktober erhalten haben, wie angekündigt an gemeinnützige Organisationen gespendet.

"Es war mir wichtig, dass das noch während meiner Amtszeit über die Bühne geht", meinte der Noch-Rathauschef bei der Geldübergabe, die am Montag unter den gebotenen Corona-Vorkehrungen und mit viel Abstand stattfanden. Das Virus war einer der Gründe, weshalb es so lange gedauert hat. "Da konnten wir in letzter Zeit schlecht zusammenkommen", meinte Kulturreferentin Henriette Staudter. Und davor war es ihre Krankheit, die einen Termin unmöglich machte.

Zu gleichen Teilen übergab Antonie Schlierf als "Kopf" der Stadtstörche das Preisgeld nun zu gleichen Teilen an die Mukoviszidose-Hilfe der Staudters und an das von Peter Pflieger unterstützte Ambulante Kinderhospiz in München. "Wir sind alle ehrenamtlich tätig. Es ist schön, dass dieses Geld eine gute Verwendung findet", meinte Schlierf.

pat