Ingolstadt
Kleine Burg für große Ritter

Internationale Figurenbörse im Armeemuseum im Neuen Schloss lockt viele Sammler an

03.05.2013 | Stand 03.12.2020, 0:11 Uhr |

Prächtige Ritterburg: Der Figurenmaler Oliver Münzel ist stolz auf sein größtes Projekt, in das er rund 600 Stunden Zeit und etwa 2000 Euro investiert hat - Foto: Strisch

Ingolstadt (DK) Am Freitag ist die Figurenbörse im Armeemuseum in Ingolstadt eröffnet worden. Künstler aus aller Welt stellen selbstgestaltete Figuren aus. Auf einem Markt werden Zubehör und Literatur zum Thema verkauft.

Auf der internationalen Figurenbörse sind Leute aus aller Welt und allen Altersstufen vertreten. Der Markt findet schon seit 13 Jahren im Ingolstädter Armeemuseum statt. An diesem Wochenende werden zwischen 1000 und 1500 Besucher und bis zu 200 Wettbewerbsteilnehmer erwartet.

Die schönsten Figuren werden am Sonntag um 15 Uhr bei einer Siegerehrung ausgezeichnet. Kriterien bei der Bewertung sind unter anderem die Umsetzung von Licht und Schatten oder wie realistisch sie wirken. Für die Künstler ist das Bemalen der Figuren, und auch teilweise eigenes Modellieren, ein großes Hobby, in das sie viel Geld und vor allem jedoch Zeit investieren.

Auch junge Frauen wie Hanna Novak (28) haben diese Art der Kunst inzwischen für sich entdeckt. Durch ihren Freund Andreas Neger (29) hat sie ein neues Hobby gefunden: Er beschäftigt sich schon seit sechs Jahren mit dem Figurenbemalen und stellt dieses Jahr auch aus. Oliver Münzel (43) aus der Nähe von Köln ist hingegen durch sein Interesse für das Mittelalter auf diese Form der Kunst gestoßen. Seit zwei Jahren beschäftigt er sich jetzt schon mit dem Bemalen von Figuren und seine Freude daran lässt nicht nach.

Neben der Ausstellung gibt es auch einen Markt, auf dem Zubehör und Literatur zum Thema erhältlich sind. Geöffnet ist die Veranstaltung diesen Samstag und Sonntag von 9 bis 17 Uhr.