Ingolstadt

Kampf für die Erstklässler

Gerolfinger Eltern fordern mit Online-Petition kleinere Klassen in Zeiten der Pandemie

04.08.2020 | Stand 02.12.2020, 10:50 Uhr
Erstklässler warten in einer Grundschule auf ihre Einschulung. −Foto: David-Wolfgang Ebener

Gerolfing - In einer Online-Petition und in Briefen an Ministerpräsident Markus Söder und Kultusminister Michael Piazolo fordern vier Eltern aus Gerolfing und Dünzlau kleinere Klassengrößen für Erstklässler. Nur so könnte ihrer Meinung nach auch bei steigenden Covid-19-Infektionszahlen unter Einhaltung der Abstandsregeln durchgehend Präsenzunterricht erhalten bleiben. Alles andere sei "eine Katastrophe mit Ansage", so Verena Käbisch, eine der Initiatorinnen der Aktion.

"Durch eine Begrenzung der Klassenstärke auf beispielsweise 18 statt derzeit 28 oder gegebenenfalls auch im Schulbezirk anhand der örtlichen Gegebenheiten individuell festzulegenden Klassengrößen könnte wahrscheinlich gewährleistet werden, dass die neuen Erstklässler auch unter Beachtung des derzeitig noch geltenden Abstandsgebotes durchgehend in der Schule unterrichtet werden können", heißt es in dem Schreiben unter anderem.

Im ersten Schuljahr würden die Grundlagen für die weitere Schullaufbahn gelegt. "Was hier verloren geht, ist schwer aufzuholen und wird die Kinder den Rest ihres Schullebens verfolgen."

Initiiert wurde die Petition von Verena Käbisch und Nina Lins. Drei der vier Initiatorinnen stammen aus Gerolfing, eine aus Dünzlau.

Gegenwärtig haben die Online-Petition rund 170 Menschen unterzeichnet. Sie ist zu finden unter www.openpetition.de/petition/online/kleinere-klassengroessen-fuer-erstklaessler-in-pandemiezeiten

Ruth Stückle