Eichstätt
Gegen die Not weltweit

Caritas international erhielt über 350 000 Euro aus Bistum Eichstätt

07.08.2017 | Stand 02.12.2020, 17:41 Uhr |

Eichstätt (pde) Über 350 000 Euro sind im Jahr 2016 aus der Diözese Eichstätt an Caritas international, das Hilfswerk der deutschen Caritas, in Freiburg gespendet worden. Dies geht aus einer Statistik des Werkes hervor, die dem Diözesan-Caritasverband Eichstätt vorliegt.

Danach wurden die meisten Überweisungen mit gut 157 500 Euro zweckungebunden für Not- und Katastrophenhilfe geleistet. Diese Spenden haben den Vorteil, dass das Hilfswerk sie einsetzen kann, wo sie gerade am dringendsten benötigt werden.

Von den konkreten Katastrophen wurde am meisten für die Opfer des Wirbelsturms Matthew in der Karibik im Herbst 2016 gespendet: über 32 670 Euro. Dieser Sturm hatte das ohnehin strukturschwache Haiti besonders hart getroffen. Dort verteilten Caritas-Mitarbeitende Lebensmittel und Hygieneartikel, aber auch Saatgut und Baumaterial. Mit Cash-for-Work konnte die Bevölkerung bei den Aufräumarbeiten mithelfen und gleichzeitig einen Lohn erwirtschaften. Für die Flüchtlinge in Europa ab Sommer 2015 überwiesen Spender über 17 000 Euro und für die Nothilfe in Syrien gut 15 800 Euro. Den Leidtragenden der Hungerkatastrophe im Südsudan kamen aus dem Bistum Eichstätt 9365 Euro zugute. Menschen in Not im Sudan und Somalia erhielten bei einer Sommerspendenaktion gut 4870.

Dem aktuellen Jahresbericht des Hilfswerkes zufolge wurden Caritas international im Jahr 2016 77,57 Millionen Euro anvertraut. Davon stammten 26,78 Millionen Euro aus Spenden, der Großteil waren öffentliche und kirchliche Zuwendungen. Weit über 600 Projekte in fast 80 Ländern konnten laut dem Bericht vergangenes Jahr gefördert werden. Gut 70 Prozent flossen laut Caritas international in Hilfen nach Naturkatastrophen und Kriegen, die restlichen 30 Prozent in soziale Projekte für Kinder und alte, kranke sowie behinderte Menschen.