Eichstätt

Erfolgreicher Halbmarathon am Nachmittag - Gute Stimmung an der Strecke

Sportliche Wiesnfans

03.09.2017 | Stand 02.12.2020, 17:33 Uhr

−Foto: Tina Würzburger

Eichstätt (EK) Um 14.30 Uhr gab Wiesnkönigin Franziska Pröll den Halbmarathon auf dem Eichstätter Volksfest frei. Hunderte Athleten und sportbegeisterte Hobbyläufer gingen bei der Premiere gestern Nachmittag an den Start. Großen Spaß hatten auch die Nachwuchssportler beim Kinderlauf.

Die Organisatoren der Laufveranstaltung von der Triathlonabteilung des SV Marienstein um Franz und Sepp Vogel sowie der Volksfestausschuss mit Vorsitzendem Anton Straßer zeigten sich höchst zufrieden mit der Veranstaltung und freuten sich auch über die sehr gute Zuschauerresonanz auf dem Festplatz und entlang der Strecke. „Das war eine super Idee, und dass sich so viele angemeldet haben, ist einfach nur Wahnsinn“, sagte auch SVM-Vorsitzender Arnulf Neumeyer kurz vor dem Start unserer Zeitung. Der Lauf, der sich etablieren soll, „ist eine echte Bereicherung für das Volksfest“. Neumeyer lobte indes auch die Helfer: „Über 100 Vereinsmitglieder sind bei der Vorbereitung und Durchführung aktiv.“


Ein „Stimmungsnest“ war Landershofen, der Heimatort der Wiesnkönigin: Dort spielte unter anderem eine 13-köpfige Blaskapelle auf. Im Ziel empfingen die Eichstätter Gardemädels als „Cheerleader“ die Läuferschar. Perfekt moderiert wurden Laufveranstaltung und Siegerehrung von SVM-Mitglied Klaus Sterner. Nach dem verregneten Volksfeststart brachte der Sonntag zum Glück überwiegend Sonnenschein und Temperaturen um die 17 Grad – perfektes Laufwetter also.

Erst zum Rennende hin mussten die Halbmarathonläufer ein paar Regenschauer über sich ergehen lassen. Dichtgestaffelt standen die Läufer an der Startmeile direkt vor dem Biergarten, angefeuert von den zahlreichen Zuschauern. Sowohl für Halbmarathon- wie Kurzstreckeläufer ging es vom Volksfestplatz zunächst Richtung Unibibliothek und dann an der Altmühl entlang nach Landershofen. Auf der anderen Flussseite führte dann die Tour zurück in die Stadt. Die Starter auf der Kurzstrecke durften danach schon zum Zieleinlauf abbiegen, während die Halbmarathon-Läufer noch einmal ran mussten (Ergebnisse siehe Seite 23).

Nachdem Halbmarathonis und Kurzstreckler unterwegs waren, kamen die jungen Wilden an die Reihe, die nervös ihrem – meist erstem – Lauf entgegenfieberten: Heinz Weitner und die Wiesnkönigin schickten die Nachwuchsmeute auf die sportliche Reise. Rund 80 Nachwuchssportler des Jahrgangs 2004 und jünger trauten sich die eineinhalb Kilometer lange Strecke zu. Alle Kinder hatten sichtlich Spaß an der sportlichen Herausforderung. Im Ziel wurden alle „Finisher“ fröhlich gefeiert und eifrig beklatscht. Zum Lohn für die Anstrengung gab es Chips der Wiesn-Schausteller.

Auch die „großen Läufer“ wurden volksfesttypisch belohnt: Für sie gab es ein Lebkuchenherz mit dem Logo des Marathons sowie ein Bierzeichen. „Die Teilnehmerzahlen, die positiven Reaktionen der Läufer und die vielen Zuschauer zeigen, dass die Verlängerung des ‚Sportsonntags’ (nach dem Boxen am Vormittag, d. Red.) stimmig ist“, darin waren sich Volksfestausschuss und SVM gestern einig.