Eichstätt

Apotheken unterstützen Impfwoche

Allgemeine Schutzimpfungen sollten nicht vergessen werden - Zeitliche Abstände beachten

23.04.2021 | Stand 26.04.2021, 3:33 Uhr

Eichstätt -Zum Start der Europäischen Impfwoche vom 26. April bis 2. Mai raten die Apothekerinnen und Apotheker im Landkreis Eichstätt, auch während der Corona-Pandemie die allgemeinen Schutzimpfungen nicht zu vernachlässigen.

Unter dem Motto "Vorbeugen. Schützen. Impfen. " will die Europäische Impfwoche vermitteln, dass die Impfung eines jeden Einzelnen entscheidend für die Verhütung von Krankheiten und den Schutz von Menschenleben ist, wie es in einer Pressemitteilung heißt. "Die Corona-Pandemie zeigt uns die Bedeutung von Impfungen für Kinder und Erwachsene im Moment gerade mehr als deutlich", sagt Apotheker Thomas Fentner, Pressesprecher der Apotheker im Landkreis Eichstätt und ergänzt: "Jede Impfung zählt. Denn wer geimpft ist, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch seine Familie vor Ansteckung mit gefährlichen Krankheiten. Mit Blick auf die Corona-Impfung mache ich allerdings darauf aufmerksam, dass man je nach Impfung zwei bis sechs Wochen Abstand zwischen den einzelnen Impfungen halten soll. "

Da Infektionskrankheiten wie Mumps, Masern und Windpocken vorwiegend im Kindesalter auftreten, gelten sie häufig als "harmlose Kinderkrankheiten". Experten sind sich aber sicher, dass diese Erkrankungen nicht harmlos sind, sondern für die kleinen Patientinnen und Patienten durchaus gefährlich werden können. Infektionen wie Mumps und Masern sind so ansteckend, dass nicht geimpfte Kinder ihnen kaum entkommen können. Schutz vor diesen Krankheiten bietet, so die Pressemitteilung, nur die rechtzeitige Impfung.

Weite Teile Bayerns und der Nachbarländer zählen zu den Risikogebieten für die von Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME). Apotheker Thomas Fentner rät deshalb: "Eine FSME-Impfung ist für alle zu empfehlen, die sich viel im Freien aufhalten. " In der Apotheke kann sich jeder über die genauen Verbreitungsgebiete informieren. Die Apotheker und Apothekerinnen stehen zudem, so betont Fentner, im Landkreis Eichstätt "als wohnortnahe Partner für Informationen zum Impfen bereit - natürlich auch telefonisch".

EK