Manching

133-mal ausgerückt

Die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehr Manching ist fast ein Fulltime-Job – 14-mal gab es einen Fehlalarm

06.03.2013 | Stand 03.12.2020, 0:25 Uhr

Geehrte und Ausgezeichnete der Freiwilligen Feuerwehr Manching. Im Hintergrund Bürgermeister Herbert Nerb (5. von rechts) - Foto: Schmidtner

Manching (smd) Dass die Arbeit der Manchinger Feuerwehr fast ein Job rund um die Uhr ist, ging aus dem Bericht des ersten Kommandanten Hajo Schade hervor.

So musste die Feuerwehr im abgelaufenen Jahr zu 133 Einsätzen ausrücken, um in Not geratenen Menschen zu helfen oder Sachwerte zu schützen. 27 Brände, 72 technische Hilfeleistungen, 18 freiwillige Tätigkeiten, aber auch 14 Fehlarmierungen waren zu verzeichnen. Dass alle Einsätze gut verliefen, sei laut Kommandant auf die permanenten Schulungen und Übungen der aktiven Mannschaft zurückzuführen.

Der Vorsitzende Anton Braun erläuterte, woran sich die Feuerwehrkameraden beteiligt hatten. Neben vereinsinternen Veranstaltungen (Faschingsball, Starkbiergaudi, Sommerfest, Sautrogrennen) fand die Flash-Over-Party im Feuerwehrhaus – vor allem für junge Leute – eine positive Resonanz. Auch bei kirchlichen Ereignissen (Volkstrauertag, Fronleichnam, Veteranenkriegerjahrtag, Beerdigungen verstorbener Vereinskameraden) wurde die Vereinsfahne hochgehalten.

Ein wesentlicher Bestandteil bei der Manchinger Feuerwehr ist die Mitgliederwerbung – gerade im Bereich der Jugend. Denn Nachwuchs ist die Grundlage für ein funktionierendes Rettungssystem. So ist die aktive Mannschaft immer bereit, ihre Tore zu öffnen, um Schul- und Kindergartenkindern die Feuerwehr näherzubringen. Große Beachtung bei der Bevölkerung fand die Wehr am verkaufsoffenen Sonntag, als sie in der Ingolstädter Straße Geräte und Informationsmaterial vorstellte.

Vor den obligatorischen Ehrungen wurde Richard Krammer zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Krammer, der sein Leben der Feuerwehr gewidmet hat, trat 1961 in die Freiwillige Feuerwehr ein. Vom Jugendwart über den stellvertretenden Kommandanten ging sein Weg bis zum Vorsitzenden. 17 Jahre war er Kreisbrandmeister.

Für 25 Jahre wurde Maurice Gag, für 40 Jahre Mitgliedschaft Karl Hartl geehrt. 50 Jahre Mitglied sind Rudolf Eiba, Alois Heckner, Heinz Schöpf, Werner Roauer, Franz Sträußl und Georg Wittmann, 60 Jahre Josef Münzhuber, 70 Jahre Josef Mittl geehrt. Bei der aktiven Mannschaft wurden Anna Maria Braun und Theresia Zauner zur Feuerwehrfrau, Andreas Schulz und Stefan Högen zu Löschmeistern ernannt. Kreisbrandrat Armin Wiesbeck beförderte Schade zum Brandmeister.