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Dritter Fahrgeschäft-Unfall am Gäubodenfest: Bungeeseil verletzt 14-Jährige

17.08.2022 | Stand 07.06.2024, 13:51 Uhr

Plötzlich riss das Bungeeseil: Innerhalb von drei Tagen ist es inzwischen zum dritten Fahrgeschäft-Unfall am Straubinger Gäubodenvolksfest gekommen. Eine 14-Jährige wurde dabei leicht verletzt.



Polizeiangaben zufolge ereignete sich der Unfall am Dienstagnachmittag gegen 14.15 Uhr. Eine 14-jährige Volksfestbesucherin aus dem Landkreis Straubing-Bogen saß zusammen mit einem 40-jährigen Mann, der ebenfalls aus dem Landkreis stammt, in einem „kugelförmigen“ Fahrgeschäft auf dem Gäubodenvolksfest, heißt es im Pressebericht.

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Sowohl die Jugendliche als auch der Mann seien in dem Fahrwagen gesichert gewesen. Die Kugel werde in der Regel durch zwei Bungeeseile senkrecht in die Luft geschleudert. „Beim Vorspannen riss das Seil auf der Seite der Jugendlichen plötzlich aus bislang nicht geklärter Ursache, sodass der Fahrkörper in ihrer Halterung einen Ruck nach unten machte“, berichtet die Polizei. Während der 40-Jährige unverletzt blieb, wurde die 14-Jährige durch das Reißen des Seiles leicht verletzt.

Fahrgeschäft-Betrieb eingestellt

Der Betrieb des Fahrgeschäftes wurde eingestellt. Veranstalter und Bauordnungsamt machten sich vor Ort ein Bild der Lage. Die Polizei Straubing hat die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Ein technisches Gutachten wurde durch den Veranstalter angeordnet.

Erst am Montag war eine Mutter von einem Kinder-Karussell am Gäubodenvolksfest mitgezogen und leicht verletzt worden. Ein weiterer Unfall an einem anderen Kinder-Fahrgeschäft hatte sich am Sonntag ereignet, bei dem ein Mann ebenfalls leicht verletzt. Neben dem schweren Unglück im Legoland mit 30 Verletzten und dem tödlichen Achterbahnunfall in in Rheinland-Pfalz gab es in jüngster Zeit mehrere Unfälle in Fahrgeschäften auf Festen und in Vergnügungsparks.

− cav