Freilichtbühne

Luisenburg-Festspiele gehen zu Ende - 2023 im Blick

31.08.2022 | Stand 01.09.2022, 22:29 Uhr

Intendantin Simmler - Birgit Simmler sitzt auf der Freiluftbühne des Theaters der Luisenburg-Festspiele. - Foto: Nicolas Armer/dpa/Archivbild

Auf der imposanten Felsenbühne der Luisenburg in Wunsiedel gehen bald die Scheinwerfer für diese Saison aus. Im kommenden Jahr kann das Publikum in die Geschichte der bayerisch-tschechischen Grenzregion eintauchen.

Die Verantwortlichen der Luisenburg-Festspiele richten ihren Blick zum Ende der Saison bereits aufs kommende Jahr: Eine wichtige Rolle soll 2023 die deutsch-tschechische Geschichte spielen. Intendantin Birgit Simmler schreibt das Musical «Kalte Freiheit - Spion zwischen den Grenzen». Das Stück spielt an der Grenze zwischen Tschechien und Deutschland zur Zeit des Kalten Krieges. Die Musik kommt vom tschechischen Komponisten Ondrej Soukup.

Mit der diesjährigen Spielzeit, die am Donnerstag (1. September) endet, zeigte sich Simmler «sehr zufrieden». Künstlerisch habe man eine große Bandbreite zeigen können. Mit etwa 100.000 verkaufen Tickets liege man bei etwa 70 Prozent der Auslastung einer normalen Spielzeit. Die Corona-Sommerwelle habe sich dann doch stark bemerkbar gemacht.

Auf der imposanten Freilichtbühne im Fichtelgebirge wird es im kommenden Jahr erneut das Musical «Sister Act» zu sehen geben. Das Stück sei in dieser Spielzeit ein großer Publikumserfolg gewesen und bleibe deshalb im Programm, sagte Simmler. Als Familienstück wird «Die Schöne und das Biest» in einer neuen Schauspielfassung gezeigt, zudem gehören «Frankenstein» und «Brandner Kaspar 2 - er kehrt zurück» zum Programm. Der Wunsiedler Stadtrat hat bereits grünes Licht für den Spielplan 2023 gegeben.

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