73 Messstellen
Blitzmarathon im Oberfranken: Knapp 900 Geschwindigkeitsüberschreitungen

22.04.2024 | Stand 22.04.2024, 13:34 Uhr |

In Oberfranken wurde beim diesjährigen Blitzmarathon an 73 Messstellen geblitzt – insgesamt wurden 884 Geschwindigkeitsüberschreitungen festgestellt. − Symbolbild: Sebastian Willnow/dpa

Auch in Oberfranken hat der Blitzmarathon von Freitag auf Samstag stattgefunden. An 73 Messstellen beanstandeten die Beamten insgesamt 884 Geschwindigkeitsüberschreitungen. Damit stieg die Zahl der Verstöße im Vergleich zum Vorjahr leicht an, wie die Polizei mitteilt.



Wie die Polizei mitteilt, waren in Oberfranken über 170 Beamtinnen und Beamte an insgesamt 73 Messstellen vertreten. Im Fokus der Messungen standen vor allem Unfallschwerpunkte auf Landstraßen und Streckenabschnitte vor Schulen und Kindergärten. Insgesamt durchquerten 48.846 Fahrzeuge die Messbereiche von stationären Blitzgeräten oder mobilen Lasermessgeräten.

Rund 900 Temposünder geblitzt



Obwohl die Aktion samt Messstellen vorab umfangreich angekündigt wurde, hielten sich 884 Fahrerinnen und Fahrer nicht an die jeweilig vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit. Die Betroffenen mussten teilweise direkt an der Messstelle ein Verwarnungsgeld bezahlen – andere erwartet eine Bußgeldanzeige mit Punkten in Flensburg oder auch ein Fahrverbot.

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Höchstwert: Audifahrer mit 69 km/h zu viel



So auch den Fahrer eines Audi RS 3, der auf der B173 bei Hof mit 169 km/h bei erlaubten 100 gemessen wurde und damit den traurigen Höchstwert in Oberfranken erreichte.

Neben den Geschwindigkeitsüberschreitungen registrierten die eingesetzten Kräfte weitere 146 Verstöße – zum Beispiel Fahrzeugmängel, Handy- und Gurtverstöße.

Gefahren des Rasens bewusst machen



Der Zweck des Blitzmarathons war erneut, die Gefahren des zu schnellen Fahrens in das Bewusstsein der Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer zu rücken, so die Polizei in einer Pressemitteilung.

Ein Blick in die oberfränkische Verkehrsunfallstatistik 2023 unterstreicht die Notwendigkeit: Etwa ein Drittel der Verkehrstoten starb aufgrund nicht angepasster oder überhöhter Geschwindigkeit. Regelmäßige Geschwindigkeitskontrollen sowie der 24-Stunden-Blitzmarathon bilden nach wie vor wichtige Bausteine, um die Verkehrssicherheit auf Oberfrankens Straßen zu erhöhen.

− jmü