Geisenfeld
Nun auch ein Solarpark bei Unterpindhart

Stadtrat stimmt Aufstellungsbeschluss für zehn Hektar große Anlage nordwestlich des Dorfes zu

26.06.2022 | Stand 22.09.2023, 21:52 Uhr |

Skizze: Stadt Geisenfeld

Geisenfeld – Über 43 Hektar: Das ist die Gesamtfläche der neuen Freiflächen-PV-Anlagen
auf Geisenfelder Gemeindegebiet, die sich derzeit im Genehmigungsverfahren befinden. Entstehen sollen sie in den Bereichen Engelbrechtsmünster, Untermettenbach, Rottenegg, Brunn, Ilmendorf und Schillwitzried. Jetzt machte der Stadtrat für eine weitere, zehn Hektar große Anlage den Weg frei, und zwar in der Gemarkung Unterpindhart.

Basis auch für den aktuellen
Antrag sind die Richtlinien, die
der Geisenfelder Stadtrat Ende
April 2021 verabschiedet hat. Danach sind Freiflächen-Photovoltaikanlagen nun in einem deutlich größeren Umfang auch auf landwirtschaftlichen Flächen möglich. Heißt konkret: In jeder Gemarkung der Großgemeinde dürfen maximal drei Prozent der landwirtschaftlichen Fläche für PV-Anlagen genutzt werden – mit einer zusätzlichen Deckelung auf maximal zehn Hektar pro Gemarkung.

Diese zehn Hektar werden für die Gemarkung Unterpindhart nun von einem einzigen beantragten Vorhaben komplett ausgeschöpft. Hinter diesem steht die Firma Südwerk Projektgesellschaft mbH aus Burgkunstadt. Wie gehabt lautet der Antrag auf Änderung des Flächennutzungsplanes und Aufstellung eines Bebauungs- und Grünordnungsplanes für ein Sondergebiet zur Errichtung eines Solarparks. Die zehn Hektar nordwestlich des Ortes verteilen sich dabei auf zwei Teilflächen (auf der Skizze dunkel- und hellgrün eingefärbt), wobei folgende Flurnummern einbezogen werden sollen: 163, 166, 168, 172 sowie eine Teilfläche von 243.

Der Stadtrat stimmte dem Vorhaben mit großer Mehrheit und ohne Diskussion zu, die beiden Gegenstimmen kamen von Günter Haslbeck und Renate Robin (BLG).

kog