Schauspieler kommen nach Eichstätt
„Wer gräbt den Bestatter ein?“ In Mörnsheim gedrehter Film startet

21.10.2022 | Stand 22.09.2023, 4:20 Uhr |

Auf dem Kastnerplatz in Mörnsheim ist im vergangenen Jahr der Film „Wer gräbt den Bestatter ein?“ (unten) gedreht worden. Bürgermeister Richard Mittl (r.) und der Eichstätter Kinobetreiber Ralph Feigl haben jetzt die Filmplakate bekommen und werben für den Kinostart des Streifens. Fotos: Bauer/Gabler (Archiv)

„Wer gräbt den Bestatter ein?“ Die schwarze bayerische Komödie hat am Samstag, 5. November, in Eichstätt im Filmstudio im Alten Stadttheater Premiere. Dazu ist Starbesuch angesagt. Der Film war unter anderem in Mörnsheim gedreht worden.



Zu Gast an diesem Abend ist das Team von Schmidbauer-Film, das bereits mit „Hinterdupfing“ und „Austreten“ Erfolge in Bayern feiern konnte. Gemeinsam berichten Tanja und Andreas Schmidbauer, die für Buch, Regie und Produktion verantwortlich zeichneten, mit den Hauptdarstellern Tom Kreß (Gärtner Gert), David Zimmerschied (Klempner Pat), Marisa Burger (Bestatterin von Gräbe) von den Dreharbeiten, verraten den Zuschauern einiges und beantworten Fragen des Publikums. Um 19 Uhr startet dann die Filmvorführung. Bereits um 18 Uhr ist Einlass und Empfang der Filmgäste im Foyer.

20 Bürger als Komparsen dabei

Mörnsheims Bürgermeister Richard Mittl freut sich auf die Premiere in Eichstätt, zumal fast 20 Bürgerinnen und Bürger als Komparsen bei der Produktion in Mörnsheim dabei waren. Das Gemeindeoberhaupt stellte für die Drehzeit im Herbst 2021 das Rathaus (Ankunft, Aufenthalt, Versorgung, Coronatests, Sitzungszimmer für die Regieassistenz), das Haus der Vereine (Maske, Umkleideraum, Aufenthalt) sowie den Kastnerplatz mit seinem Umfeld für die Dreharbeiten zur Verfügung.

Ralph Feigl, Betreiber des Filmstudios im Alten Stadttheater in Eichstätt, ist erfreut über den regionalen Film, die schwarze bayerische Komödie. Er erwartet viele Gäste und Besucher am Samstag, 5. November, und zu den weiteren Vorstellungsterminen im Kino in Eichstätt.

Dritter Kinofilm der Geschwister Schmidbauer

Die Geschwister Schmidbauer haben bei „Wer gräbt den Bestatter ein?“ gemeinsam Regie geführt und am Drehbuch geschrieben. Schon 2003, im Alter von 10 und 13 Jahren, gründeten sie ihre Produktionsfirma Schmidbauer-Film und drehten Kurzfilme. „Wer gräbt den Bestatter ein?“ ist ihr dritter Kinofilm und Tanja Schmidbauers Debüt nach ihrem Produktions-Abschluss an der HFF München im Februar 2020.

Der Film jetzt dreht sich um einen durchaus zweifelhaften lokalen Wettbewerb zwischen den Bestattern in den beiden Gemeinden Greisendorf und Neubrunn: Das Stummfilm-Sternchen Gaby Gruber wohnt mit 114 Jahren genau zwischen den beiden Orten – und denkt noch gar nicht ans Sterben. Aber jeder der beiden Bestatter will das Rennen um die möglicherweise bald anstehende Beerdigung machen, um das eigene Dorf in eine touristische Pilgerstätte zu verwandeln. Allerdings trifft der Sensenmann urplötzlich den Bestatter Bartl selbst. Jetzt stellen sich ganz andere Fragen: Wer gräbt den Bestatter ein? Wie kann sein Tod verheimlicht werden, bis ein neuer Bestatter gefunden ist? Schaffen es die Greisendorfer, den Bartl heimlich und würdig unter die Erde zu bekommen – allen voran der Gärtner Gert (Tom Kreß), der Klempner Pat (David Zimmerschied) und der Schreiner Holbrick (Wowo Habdank).


Tickets für die Premiere am 5. November gibt es ab sofort auf www.kino-eichstaett.de. Auch im regulären Programm ist die Komödie „Wer gräbt den Bestatter ein?“ zu sehen: Der erste Termin ist am Donnerstag, 3. November, 19 Uhr. Die weiteren Termine werden zeitnah angesetzt.