Schönau

Johann Liepold zum Ehrenmitglied der FCWG Schernfeld ernannt

17.08.2022 | Stand 17.08.2022, 12:00 Uhr

Ehrenmitglied bei der FCWG wurde Johann Liepold. Darüber freuten sich Ehrenvorsitzender Franz Kerler, Vorsitzender Stefan Bauer und seine Frau Maren, Liepolds Ehefrau Marianne, der stellvertretende Vorsitzende Franz Bayer und Alfons Frey, der die Laudatio hielt. Foto: Bauer

Schönau – Zweieinhalb Jahre hat sich die Freie Christliche Wählergemeinschaft Schernfeld (FCWG) nicht mehr treffen können. Um so kräftiger feierten die Mitglieder beim Sommerfest im Dorfhaus von Schönau. Sie hatten doppelten Grund zur Freude: neben dem Abschneiden bei den Kommunalwahlen 2020 auch die Ernennung von Johann Liepold zum Ehrenmitglied. Alfons Frey, der 18 Jahre lang mit Liepold im Gemeinderat war, hielt die Laudatio.

Liepold war von 1984 bis 2020 Gemeinderat. Mit diesem 36 Jahre andauerndem kommunalpolitischen Engagement hält er den Rekord seit der Gründung der Großgemeinde. Liepold war nach den Worten von Frey zusammen mit Franz Kerler für die Gründung der FCWG als eigenständige Gruppierung verantwortlich: „Ohne eure mutige Entscheidung, ohne euren enormen Einsatz würde es heute keine Freie Christliche Wählergemeinschaft in Schernfeld geben.“ Frey zu Liepold: „Du warst in meinen Augen stets einer der klügsten Köpfe, einer der großen Führungspersönlichkeiten im Schernfelder Gemeinderat, weil du überlegt, präzise und klug in der Argumentation, moderat in der Wortwahl, standhaft in der Diskussion, rational in der Analyse, aber auch verständnisvoll in der Entscheidung warst.“ Zur Würdigung gehört, so Frey, auch sein großes bürgerschaftliches Engagement für die Pfarrei und die DJK.

Die Hochstimmung beim Sommerfest zeigte sich auch in der nachgeholten Wahlanalyse der Kommunalwahlen. Die gab Vorsitzender Stefan Bauer, der seit 1. Mai 2020 auch Rathauschef ist.

Nach seinen Worten war es das erfolgreichste Jahr seit Bestehen der FCWG Schernfeld, die erstmals mit neun von 16 Sitzen im Gemeinderat die Mehrheit erzielte, den Bürgermeister und seinen Stellvertreter stellt und mit Alfons Frey auch erstmals im Kreistag vertreten ist. In jedem Ort und jedem Briefwahlbezirk erreichten die Freien Wähler mehr als 50 Prozent. „Und wir hätten ja sogar fast einen Landrat bei uns sitzen. Auf all diese Erfolge können wir zu Recht stolz sein“, resümierte Bauer.

Frey war bei der Kommunalwahl gegen Alexander Anetsberger (CSU) angetreten und war in der Stichwahl auf 48,03 Prozent gekommen.

zba