Überhitzungsrisiko
Fitbit ruft 1,7 Millionen Smartwatches zurück

14.09.2022 | Stand 14.09.2022, 16:49 Uhr

Fitbit-Smartwatch Ionic - Die Fitnessarmband-Firma Fitbit ruft ihre Smartwatch Ionic zurück. Der Akku könnte überhitzen. - Foto: Kay Nietfeld/dpa

Fitbit warnt vor der Weiternutzung seines Fitnessarmbands Ionic. Ein Überhitzen des Akkus könnte zu Verbrennungen führen. Besitzer des Geräts wenden sich am besten an den Kundendienst.

Die Fitnessarmband-Firma Fitbit ruft weltweit knapp 1,7 Millionen Smartwatches des Modells Ionic zurück. Fitbit habe Berichte über Verletzungen erhalten, bei denen sich der Akku überhitzte und eine Verbrennungsgefahr darstellte, teilte das Unternehmen mit.

Benutzer in Deutschland, die ein betroffenes Gerät besitzen, sollten die Verwendung einstellen und sich an den Kundendienst wenden, hieß es in der Mitteilung weiter.

Laut dem US-Verbraucherschutz CPSC entfällt mit rund einer Million Smartwatches der Großteil des Rückrufs auf den US-Markt. Der Behörde zufolge gab es weltweit 118 Berichte über Verbrennungsverletzungen - auch zweiten und dritten Grades - durch überhitzte Akkus. Laut Fitbit wird die Ionic Smartwatch schon seit 2020 nicht mehr hergestellt. Das seit Anfang vergangenen Jahres zum US-Internetriesen Google gehörende Unternehmen betonte, dass der Rückruf freiwillig erfolge.

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