Leserbriefe
Blinde Nutzung der Gentechnik
Zum Bericht "Genkartoffel genehmigt" (HK vom Mittwoch, 3. März 2010) und zum Leserbrief "Genkartoffel: Marlene Mortler hat Inkompetenz bewiesen" (HK vom Samstag, 6./7. März 2010): Neben der Energiefrage ist die Gentechnologie die Zukunft bestimmende Frage. Deshalb kann man erwarten, dass die politischen Entscheidungsträger sich zu diesen Themenbereichen sachkundig machen. Stellt man sich aber die Frage, was in den Köpfen von Politikern und Politikerinnen wohl vorgehen mag, muss man vorher der Frage nachgehen: "Was ist in den Köpfen der Politiker und Politikerinnen an notwendigem Wissen für sachgerechte Entscheidungen vorhanden"
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Politiker als Erfüllungsgehilfen
Zum selben Thema: Über die Zulassung der "Genknolle Amflora" muss sich eigentlich niemand wundern. Hat es doch erstmals ein namentliches Produkt der BASF bis in den Förderungskatalog des Koalitionsvertrags geschafft. Warum wählen wir eigentlich nicht gleich Herrn Marcinowski von der BASF zum Landwirtschaftsminister? Es würde auch nicht viel Unterschied machen.
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Genkartoffel: Marlene Mortler hat Inkompetenz bewiesen
Zum Bericht "Genkartoffel genehmigt" (HK vom Mittwoch, 3. März, 2010): Die CSU-Bundestagsabgeordnete und stellvertretende Vorsitzende der bayerischen Landfrauen hat ihre Inkompetenz in Sachen Gentechnik nun öffentlich gemacht. Marlene Mortler wird im Zusammenhang mit der Zulassung der Genkartoffel Amflora zitiert: "Ich schreie nicht Hurra, aber Fortschritt wird halt durch Züchtung erreicht."
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Ghetto Beringersdorf
Zum Bericht "Aus der Sitzung" (HK vom Samstag, 6./7. Februar 2010): Wenn mein Beitrag namentlich genannt wird, hätte ich gerne, dass er zumindest sinngemäß wiedergegeben wird. Die Thalmässinger sprechen von Legoland, die Heidecker von Klein-Jerusalem, die Rother vom Ghetto und die Hilpoltsteiner nennen es Beringersdorf. Es sind keine Begriffe, die ich erfunden habe, oder die ich explizit verwende. Ich wollte damit darstellen, dass in der Bevölkerung nicht unbedingt die gleiche Meinung über die Qualität des Baugebiets vorherrscht, wie bei Städteplanern oder Politikern. In Ihrem Artikel entsteht der Eindruck, als wolle ich das Baugebiet heruntersetzen, was in keinem Fall beabsichtigt war.
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BBV hat Geld übrig
Zum Bericht "Problemvogel Kormoran" (HK vom Mittwoch, 3. Februar 2010): In der Jahresversammlung der LBV-Ortsgruppe Heideck zeigt sich der Kreisvorsitzende Ruppert Zeiner verärgert über die Haltung des Bauernverbandes zur Agro-Gentechnik. Herr Zeiner behauptet, dass der Bauernverband "bisher noch keinen müden Euro für das Bündnis Agro-Gentechnik übrig gehabt hat". Wieder einmal wird, ohne sich vorher zu informieren, auf den Bauernverband eingeschlagen.
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Bezug zur Realität verloren
Zum Leserbrief "Artenschutz endet nicht an der Wasseroberfläche" (HK vom Donnerstag, 28. Januar 2010): Die Wahl des Kormorans zum Vogel des Jahres ist nichts anderes als eine bewusste Provokation an die Adresse betroffener Interessengruppen. Auch der Landesbund für Vogelschutz (LBV) hat dazu seinen Beitrag geleistet. Da hat der Landrat unseres Landkreises Roth, Herbert Eckstein, vollkommen Recht.
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Hilfsfrist ist entscheidend
Zum Bericht "Diskutieren bis weißer Rauch aufsteigt" und dem Kommentar "Aus meiner Sicht" (HK vom Freitag, 8. Januar 2010): Die Berichterstattung über die Jahresversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Eysölden verwundert mich sehr. Hier werden Diskussionseinwürfe von zwei Feuerwehrmitgliedern hochstilisiert. Es wird zum Beispiel verschwiegen, dass für das Mehrzweckfahrzeug, das die Feuerwehr selbst gekauft und aufgerüstet hat, für die Dienstfahrten (Atemschutz, überörtliche Schulungen, etc.) über 900 Euro für Diesel und Unterhalt aus der Feuerwehrkasse bezahlt wurden. Das ist für mich ein Skandal.
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