Das geht aus einem Schreiben der VW-Arbeitnehmervertreter Bernd Osterloh und Frank Patta an die rund 3000 betroffenen Zeitarbeitskräfte hervor, die im Juli den Konzernbetriebsrat um Unterstützung gebeten hatten.

Wie der NDR am Freitag berichtete, entgegneten Osterloh und Patta, sie könnten die Vorwürfe der Leiharbeiter nicht verifizieren. Sie sollten sich an das "Hinweisgebersystem" von VW und die "zuständigen Stellen in China" wenden.

Die Zeitarbeiter hatten moniert, dass in Changchun - ein Joint Venture von VW und Audi mit dem chinesischen Partner First Automotive Works (FAW) - gegen die Charta der Zeitarbeit von VW verstoßen werde. Dort heißt es: "Bezugsbasis für Equal Pay ist das jeweilige Grundentgelt."

Zwar erhalten die Leiharbeiter den gleichen Lohn, aber nicht die Zusatzleistungen der Stammbelegschaft. In der Charta steht aber auch, "alle weiteren Entgeltpauschalen" richteten sich "nach orts- bzw. branchenüblichen Sätzen".