Pfaffenhofen: Zehn Tage kein Durchkommen
Vollsperre zwischen Straßhof und Pörnbach: Um die Verkehrsteilnehmer auf Unannehmlichkeiten vorzubereiten, informiert das Staatliche Bauamt Ingolstadt seit einigen Tagen auf großen Tafeln über die anstehende Baustelle - Foto: Kraus
Pfaffenhofen
Am Ortsausgang Pörnbachs und bei Straßhof machen große Informationstafeln die Verkehrsteilnehmer schon jetzt auf das aufmerksam, was ab kommenden Dienstag, 29. Mai, auf sie zukommt: Die B 13 soll zwischen den beiden Orten bis Freitag, 8. Juni, gesperrt werden, weil die Fahrbahn erneuert wird – ein Ärgernis vor allem für die Pkw-Pendler, die aus dem Landkreisnorden in die Kreisstadt oder in umgekehrter Richtung von Pfaffenhofen nach Ingolstadt wollen.

Wie das Staatliche Bauamt Ingolstadt mitteilt, werden die Sanierungsarbeiten nördlich von Straßhof beginnen, etwa in Höhe der Abzweigung nach Gundamsried. Die Baulänge beträgt rund 1250 Meter, reicht also etwa bis zu den Parkbuchten im Kammerholz. Ausgebessert werden soll nur der Belag. „Er zeigt Risse, stellenweise ist er auch schon ausgebessert worden“, erklärt Tobias Lindner, der am Staatlichen Bauamt für den Bereich Pfaffenhofen zuständig ist. „Der bestehende Belag wird runtergenommen, ein neuer kommt drauf.“ Am Unterbau der Straße sind wohl Arbeiten notwendig.

Vor zwei Jahren wurde bereits der Belag von Straßhof Richtung Haimpertshofen erneuert. „Diesen ersten Abschnitt haben wir schon gemacht, jetzt kommt das nächste Teilstück“, sagt der Baurat. Der kommende Sanierungsabschnitt kostet etwa eine Viertelmillion Euro.

Im Jahresdurchschnitt fahren laut Statistik des Bauamts etwa 6200 Fahrzeuge täglich diesen Bereich der B 13. Der überörtliche Verkehr, der nicht die A 9 nutzt, soll nun großzügig umgeleitet werden – teils durch die Dörfer. Einheimische hingegen werden sich wohl Schleichwege suchen. Die gute Nachricht für die Anlieger: Die Abzweigung von der B 13 nach Gundamsried soll frei bleiben. Dort wird nicht gebaut, gegebenenfalls kann es am Baustellenrand aber zu Behinderungen durch Baumaschinen kommen.

Die offizielle Umleitungsstrecke von Pfaffenhofen nach Pörnbach plant das Staatliche Bauamt vorbei an Uttenhofen und Rohrbach und weiter über die Staatsstraße 2049 und B 300 durch Fahlenbach und Ronnweg zurück nach Pörnbach. Der Verkehr in Gegenrichtung, von der A 9-Anschlussstelle Langenbruck kommend, wird über die Bundesstraße 300 über Hohenwart, Tegernbach und den Schönthaler Berg nach Pfaffenhofen umgeleitet. Die Strecken werden in beiden Richtungen ausgeschildert.

Auf die betroffenen Ortschaften entlang der Umleitungen kommen in den beiden Wochen der Baustelle wohl täglich ein paar Tausend Fahrzeuge mehr zu. Ob Sperrung und Umleitungen bis zum 8. Juni aufrechterhalten werden, ist laut Bauamt noch nicht abschätzbar, weil die Arbeiten trockenes Wetter voraussetzen. „Wenn es regnet, kann es länger dauern“, erklärt Lindner, „und wenn das Wetter schön ist, geht’s vielleicht schneller.“ So oder so: Das Staatliche Bauamt Ingolstadt bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis.