Insgesamt hat man hier handwerklich ganz sauber gearbeitet. Ich glaube, dass wir 1979 nicht so gut waren. Von den Darstellern möchte ich keinen herausheben aber nach meiner Einschätzung habe ich die Rolle des Dichters Falk damals nicht so gut gespielt wie Steffen Wagner heute.

Thomas Herker, Bürgermeister: Es war wirklich eine würdige Jubiläumsaufführung des Theaterspielkreises und ganz Kleindlfing war begeistert. Für mich war es vor allem sehr schön zu erleben, wie die Aktiven des Theaterspielkreises gemeinsam mit vielen anderen Beteiligten, zum Beispiel den Musikanten der Stadtkapelle, dieses Mammutprojekt geschultert haben. Ich wünsche dem Theaterspielkreis, dass er mit seinem Freilichtspiel weiterhin so viel Wetterglück hat wie bei der Premiere und der Zwischenfall auch beim Publikum ein Erfolg wird.

Helmut Muthig, Regisseur: Ich bin mit der Leistung meiner Schauspieler wirklich rundum zufrieden, meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Es tut mir nur leid für die Zuschauer, dass im ersten Teil viele Textpassagen und gerade die feinen Töne, wegen der Lautsprecherprobleme akustisch nicht überall angekommen sind. Durch die Verkehrsgeräusche aus dem Umfeld des Hauptplatzes oder auch von vorbeigehenden Passanten war es nicht einfach, den Ton optimal einzustellen. Da werden wir noch daran arbeiten und Zusatzlautsprecher installieren.

Steffen Kopetzky, Pfaffenhofener Kulturreferent: Mir hat das Stück gut gefallen, vor allem die stimmungsvollen Szenen im zweiten Teil. Die satirisch humorvolle Beschreibung der Charaktere und den Sprachwitz von Lutz bringt die Inszenierung gut rüber und lebt auch davon, dass unserer Stadt der Spiegel vorgehalten wird. Ich bin hier aufgewachsen und weiß, wie schön Pfaffenhofen ist, wenn man hier Künstler werden will. Als Darsteller wird den Zuschauern vor allem Florian Erdle im Bewusstsein bleiben, der seine Paraderolle konsequent durchgezogen hat. wha