n Musikfrühschoppen: Schon am Samstagvormittag macht das Feuerbach Quartett von 10 bis 12 Uhr beim Musikfrühschoppen auf dem Stadtplatz den Anfang. Im Rahmen der Reihe "Bierkultur und Musik", die von Mai bis Oktober jeden ersten Samstag im Monat den Wochenmarkt bereichert, lässt das Streichquartett frei nach dem Motto "Do brau' mer was z'samm" die Genre-Grenzen der Musikliteratur verschmelzen. Da trifft Led Zeppelin auf Prokofjew und Punkrock auf a-capella Gesang.

n Irische Sommernacht: Am Pfingstsonntag weht dann "The taste of Ireland and the Highlands" durch den Klostergarten. Dort nämlich gibt es ab 19 Uhr Musik, Tanz und Kulinarisches mit keltischem Touch. Die Celtic Troubadorus und die Irish Dance Academy "Celtica" versprechen einen Abend voll geballter Energie. Bei dieser erfrischend fröhlichen Reise werden die Interpreten begleitet von Karoline Frey an der Irish Harp und von den Geisenfeld Highlanders als "special guests". Und damit der besagte Genuss nicht auf Auge und Ohr beschränkt bleibt, servieren das Wirthaus "Zum Haberfelder" und "Edith's Wein und Sinne" die passenden Gaumenfreuden.

n Märchenreise im Alten Rathaus: Im wahrsten Sinne des Wortes "märchenhaft" geht es am Pfingstmontag im Festsaal des Alten Rathauses zu. Dort nämlich erzählt Ulrike Mommendey Romantisches, Spannendes und Ergreifendes aus dem großen Märchenschatz der Völker. Heiter, geheimnisvoll, lebendig und frei vorgetragen, gewinnen die Geschichten dank Flöte, Trommel und Akkordeon zusätzlich an Intensität. Die Aufführungen beginnen um 14, 15 und 16 Uhr.

n Zeitreise in die Vergangenheit: In seinem Übergangs-Domizil an der Augsburger Straße öffnet ausnahmsweise auch das Hallertauer Hopfen- und Heimatmuseum am Pfingstmontag zwischen 14 und 16 Uhr seine Pforten, wobei es gleich zu Beginn eine informative Führung geben wird. Von so manchem Besucher hat die Ausstellung bereits das Prädikat "sehenswert" erhalten. Der Kramerladen erinnert mit den ausgestellten Markenartikeln an längst vergangene Zeiten, als es noch keine Supermärkte gab. Die Schusterwerkstatt zeigt anschaulich, wie man einst den Schuh über einen Leisten zog und die gute alte Stube verströmt auf engstem Raum Geborgenheit und Gemütlichkeit.

n Abstrakte Formen und ästhetische Körperlichkeit: Zum Ausklang der Pfingstdult lädt das Kulturreferat der Stadt Geisenfeld um 17 Uhr zur Vernissage der neuen Ausstellung im Foyer der Verwaltung. Dabei spielt die Band Kört Kabein unter anderem bayrisch-rockige Eigenkompositionen, interpretiert von Leadsängerin Inge Fuchs. Der Geisenfelder Künstler Walter Wanner präsentiert anlässlich seines 70. Geburtstages ein "Best Of" seines Schaffens, das überwiegend dem Kubismus und der abstrakten Malerei zugeordnet werden kann. Im ersten Stock des Rathauses und im benachbarten Café Maximilians stellt die Abensbergerin Ulrike Sipmeier Aktmalereien in unterschiedlichen Techniken vor, bei denen Intuition und Fantasie mit der wahrgenommenen Wirklichkeit verschmelzen. Die Ausstellung wird bis Mitte Oktober zu sehen sein.