Noch mehr Trinkgeld
Zum Artikel "Wirbel um Einpacker an der Kasse" (DK vom 9. Dezember):
Aber jetzt, da ich weiß, dass das Trinkgeld wirklich zu 100 Prozent den netten jungen Leuten gehört und nicht am Ende des Tages – wie bei "Drückerkolonnen" üblich – abgeliefert werden muss, werde ich mehr geben als bisher. Wenn man kurz vor dem Abi steht, hat man keine Zeit und auch nicht den Kopf frei, um sich auf dem Arbeitsmarkt um eine regelmäßige Arbeit zu bemühen. Wenn die Schüler, die diese Arbeit machen, sich nicht ausgebeutet fühlen, warum muss man dieses System dann schlechtreden? Die Leute sind wahrscheinlich alle volljährig und wissen, was sie tun.
Ich denke, dass der Artikel und die Kritik, von wem auch immer – von sittenwidrig und ausgebeutet ist die Rede – genau das Gegenteil bewirkt hat: Gebt den Schülern jetzt erst Recht noch mehr als bisher, denn wer weiß, wie lange sie das noch machen dürfen!
Maria Rogowski
Ingolstadt
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