In der vierten Mitgliederversammlung seit Bestehen des Vereins meldete Wittmann "eine erstaunlich gute Entwicklung der Mitgliederzahlen nicht nur aus dem Raum Ingolstadt".

Beliebte Führungen

Erfreulich sei auch gewesen, sagte Wittmann dass die von Vereinsmitgliedern angebotenen Festungsführungen auf großes Interesse gestoßen seien. Dies sei Ansporn, auch in diesem Jahr wieder mehrere Führungen anzubieten. Auch wurde zusammen mit dem Schanzer Fotoclub ein erster Festungskalender aufgelegt. Er fand ebenso regen Absatz wie der kürzlich erschienene Festungsführer, ein Novum in der Ingolstädter Geschichte. Diese Broschüre, von den Mitgliedern Gerhard Wickern und Eduard Eiser erstellt, wurde sogar von einer Buchhandlung aus den Niederlanden zum Verkauf angefordert. Sie ist in ausgewählten Ingolstädter Buchhandel erhältlich.

In diesem Jahr, so führte Wittmann aus, soll die begonnene Sanierung des Traversgebäudes Nummer 15 der ehemaligen Fronte Rechberg an der gleichnamigen Straße fortgesetzt werden. Unter Mitarbeit des Fördervereins wird die Stadt einen beschilderten Festungsspaziergang vorbereiten, der die Anlage und Bauten nicht nur den Ingolstädtern, sondern auch den Besuchern der Stadt näher bringen soll.

Eine weitere Broschüre über die Anlage, die die Bauwerke des Festungsgürtels um Ingolstadt darstellen wird, sei in Vorbereitung. Eine weitere Publikation des Mitgliedes Karl Bauer über das Fort Prinz Karl, das einzige erhaltende Bauwerk des Festungsgürtels, wird vom Förderverein finanziell unterstützt werden. Die Veröffentlichung ist noch für dieses Jahr geplant.

Stellvertreter Aichner

Bei der Neuwahl wurde neben dem Vorsitzenden Albert Wittmann der Armeemuseumsdirektor Ernst Aichner wieder zum Stellvertreter bestimmt. Schriftführer sind Karl Bauer und Friedrich Lenhardt, der Schatzmeister heißt Johann Steiner. Weitere Informationen zum Festungsverein gibt es unter www.festungingolstadt.de.