„Diese Ausstellung vermittelt uns das Bild eines echten Eichstätters“, sagte Schenk in seinen Begrüßungsworten. Sie sei nicht nur für Bibliothekare reizvoll, „sondern für alle Bürger“. Man finde leicht zahlreiche Anknüpfungspunkte. Schmunzelnd erzählte Schenk über Raymund Schlechts Lotto-Gewinn, mit dem er die Noten der Eichstätter Hofkapelle kaufte „und rettete“. Die KU sei „immer auf der Suche nach innovativen Methoden der Drittmittelwerbung“, er könne aber deswegen nicht selbst anfangen, Lotto zu spielen: „Aber ich will es niemandem verbieten.“

Regens Christoph Wölfle bezeichnete Raymund Schlecht als „priesterseminarverbunden“. Als Leiter einer Priesterausbildungsstätte freue man sich immer, „wenn aus Alumnen etwas wird“, wie am Beispiel Schlechts zu sehen. Er habe auch viel zur Musikerziehung im Seminar beigetragen, weswegen man ihn als ersten Musikpräfekten mit einer Fotografie in deren Ahnengalerie präsentiert habe. Musikwissenschaftlerin Hildegund Hauser, die auch einen kleinen Ausstellungskatalog verfasst hat, stellte den Besuchern Person und Werk in einem kurzen Festvortrag vor.

Die Ausstellung in der Hofgartenbibliothek ist noch bis zum 31. August zu besichtigen.