Dass die vielen Bauvorhaben, vor allem die Großprojekte, nicht nur Freude auslösen, ist durch viele Debatten im Stadtrat, aber auch durch öffentliche Diskussionen deutlich geworden."

Für die politischen Entscheidungsträger stelle sich daher die Frage, wie diese Entwicklung verantwortungsvoll begleitet werden könne. Daher habe man zu der Klausurtagung neben Bürgermeister Alexander Anetsberger auch den ehemaligen Leiter der Bauverwaltung Nord im Landratsamt Eichstätt, Gerhard Schreiber, als Baurechtsexperten eingeladen. Ziel sei es gewesen, das baurechtliche Instrument zur Steuerung der Innenentwicklung, speziell die Grenzen der Nachverdichtung, anhand von Beispielen aufzuzeigen und die besondere Situation in Beilngries zu beleuchten. Wie es in der Mitteilung heißt, habe Schreiber dabei deutlich gemacht, dass der Gesetzgeber der Innenentwicklung absolute Priorität einräume. Dazu gehöre auch die sogenannte Nachverdichtung. Das lasse sich auch im Schlagwort "Innenentwicklung vor Außenentwicklung" zusammenfassen.

Weiter teilt die CSU mit: "Für Bereiche, in denen kein Bebauungsplan gilt - und das ist in allen älteren Siedlungen der Kernstadt der Fall - gibt es grundsätzlich zwei Handlungsoptionen zur Steuerung der baulichen Entwicklung: über eine Bauleitplanung oder über eine Satzung. Da eine Satzung in der Regel aber nur Gestaltungsfragen regelt, bleibt als schlagkräftiges Instrument nur der Bebauungsplan."

Die CSU bilanziert: "Die Klausurteilnehmer waren sich einig, dass Handlungsbedarf besteht. Es geht um die aktive Steuerung der Innenentwicklung, aber auch um Transparenz für Anwohner sowie Planungssicherheit für Investoren. Nun wolle man im Stadtrat einen entsprechenden Antrag stellen.