Am Sonntag steht nun das Auswärtsmatch beim Schlusslicht SC Rohrenfels auf dem Programm (15 Uhr).

Kreisklasse Neuburg

"Viel besser geht es fast nicht", freut sich SVS-Trainer Thomas Silc über die bisherige Ausbeute seiner Truppe: "Unser Auftakt in der neuen Umgebung war richtig gut - wobei das für uns auch extrem wichtig war, um sofort Fuß zu fassen." Nur drei Zähler liegen die Lila-Weißen derzeit hinter Tabellenplatz zwei, vier Punkte Abstand sind es auf Rang eins, wobei diese Regionen nicht das Ziel der Silc-Truppe sind. "Wir befinden uns im Lernprozess. Um ganz vorne mitzumischen, dafür fehlt uns einfach noch die Konstanz", sagt der Trainer und spielt damit auch auf die jüngste 0:3-Heimniederlage gegen den TSV Burgheim an. Da wurde seinen Steingriffern vor Augen geführt, was noch fehlt im eigenen Spiel. "Wir sind vielleicht noch nicht so weit, um das Spiel der Burgheimer über 90 Minuten mitzugehen", erklärt der Coach der Lila-Weißen. "Der TSV besitzt eben eine Topmannschaft, die komplett auf hohem Niveau spielt und für diese Liga noch ein, zwei echte Granaten in seinen Reihen hat."

Solche Granaten selbst zu entwickeln, ist das große Ziel von Silc beim SVS. "Wir haben schon eine richtig gute Truppe, die auch ansehnlich kicken kann. Wir schaffen es eben nur noch nicht, das in jedem Spiel abzurufen", sagt er. Immerhin, daran arbeiten kann er mit seinen Mannen in den kommenden Wochen ohne großen Druck - bei neun Zählern Vorsprung auf die Abstiegszone.

Anders sieht die Lage beim Gegner aus, der SC Rohrenfels bildet derzeit das Schlusslicht des Klassements: Erst einen Punkt holte die Elf von Trainer Helder Fernandes bisher, und zwar beim 4:4-Remis am vergangenen Wochenende gegen den SC Ried. "Vielleicht sind wir vom Papier her der Favorit, aber ich rechne mit einer schweren Aufgabe für uns", blickt Silc auf das Gastspiel voraus: "Wir spielen gegen ein Team, das mit aller Macht da unten raus will und nach dem jüngsten Remis sicher nachlegen will." Entscheidend werde sein, wieder hohe Laufbereitschaft an den Tag zu legen und über die Zweikämpfe ins Match zu kommen. "Wir müssen aktiv sein", sagt Silc. Gibt es ein Manko bei seinen Lilaweißen, dann ist es der Torabschluss: Erst zehn Mal durfte der Aufsteiger bislang jubeln, am Sonntag könnte diesbezüglich der Knoten aber platzen. Rohrenfels nämlich kassierte in sechs Partien bereits satte 24 Gegentreffer. "Unser Ziel ist, gegen den SCR etwas mitzunehmen" - Silc könnte notfalls auch mit einem Remis leben.