Körndl zeigte sich in Topform und gewann zunächst gegen die Griechin Evangelia Anastasiadou mit 7:0 Punkten und im Halbfinale gegen die ebenfalls aus Griechenland stammende Lefki Papaioannou klar mit 36:4. Mit sehr spektakulären Techniken überzeugte sie in dieser Begegnung.

Schwierig wurde es im Finale gegen Ana Ciuchita aus Moldawien. Den deutschen Taekwondo-Sportlern ist diese Kämpferin durchaus bekannt, konnte doch die Nürnbergerin Rabia Gülec beim Qualifikationsturnier zu den Olympischen Spielen 2016 gegen sie nur sehr knapp das Halbfinale gewinnen. Den Ton gab auch in diesem Duell Körndl an, indem sie Ciuchita drei Runden lang regelrecht jagte. Jedoch war oftmals ihre Reichweite zu gering, um zu punkten. Den körperlichen Vorteil konnte die Kämpferin aus Moldawien gut nutzen und ging mit 25:11 als Siegerin aus dem Finalkampf hervor.