Duell ohne Sieger: Der FSV Pfaffenhofen um Wojciech Swierkosz (links) musste sich gegen den SVA Palzing und Maximilian Held (Mitte) mit einem Punkt begnügen.
Duell ohne Sieger: Der FSV Pfaffenhofen um Wojciech Swierkosz (links) musste sich gegen den SVA Palzing und Maximilian Held (Mitte) mit einem Punkt begnügen.
Foto: Reichelt
Pfaffenhofen
Nach dem frühen Führungstreffer dominierte der FSV und hatte auch weitere Chancen: Spielertrainer Stefan Wagner scheiterte nach einem schönen Spielzug über die linke Seite per Distanzschuss an Bullok, eine Minute später war Ruben Popa fast durch, konnte den Ball nach einem langen Pass aber nicht kontrollieren. Wiederum nur eine Minute später kombinierte sich der FSV über Wagner, Popa und Simon Heigl in die Gefahrenzone, der Abschluss von Manuel Andre war jedoch zu unplatziert und daher kein Problem für Bullok. In der Folgezeit hatte der FSV zwar oft den Ball, aber zeigte sich ideenlos. Oft versuchten es die Hausherren mit langen Diagonalbällen, um über die Außenspieler Gefahr zu entwickeln, doch Palzing stellte die Räume gut zu und machte auch das Zentrum dicht. Dazu nutzten die Gäste ihre erste Chance zum Ausgleich: Nach einem Eckball stieg Marcel Radlmaier unnachahmlich nach oben und köpfte letztlich unbedrängt zum 1:1 ein (27.). Der FSV hatte an dem Ausgleich zu knabbern, kam vor der Pause nur noch durch Walther zu einer Schusschance (35.). Auf der Gegenseite rettete der Pfosten nach einem Freistoß von Maximilian Held (39.).

In der zweiten Halbzeit wollte der FSV dann noch einmal zulegen, Palzing konzentrierte sich auf die Defensive. Daniel Schilling zielte über den Kasten (59.), Walthers strammer Schuss geriet zu mittig (63), ein Freistoß von Popa war zu schwach (75). In der Schlussphase häuften sich dann die Chancen: Wojciech Swierkosz (78.) und Fabian Wagner (85.) vergaben beste Einschussmöglichkeiten. Doch der FSV hatte in der Nachspielzeit auch Glück: Erst zielte SVA-Kapitän Martin Redl drüber (92.), eine Minute später rettete Keeper Matthias Zörntlein glänzend gegen Redl und sicherte zumindest einen Punkt. "Ein Punkt ist zu wenig", ärgerte sich der Sportliche Leiter und Innenverteidiger des FSV, Konstantin Flick, nach der Partie.

FSV Pfaffenhofen: Zörntlein, Grünwald, Flick, F. Wagner, Heigl, S. Wagner, Swierkosz, Andre (70. Pöckl), Popa, Schilling, Walther (65. Rottenburger). - Tore: 1:0 Walther (11.), 1:1 Radlmaier (27.). - Zuschauer: 220.

nFC Spfr. Schwaig - ST Scheyern 3:0 (0:0): 60 Minuten verteidigte der ST Scheyern gegen spielstarke Schwaiger konzentriert und konsequent, am Ende steht der STS aber dennoch mit leeren Händen da. "Wir müssen es auch einfach mal durchziehen", ärgerte sich Trainer Philipp Testera. Sein Team, dass defensiv kompakt stehen und auf Kontern lauern wollte, habe in der ersten Halbzeit gut verteidigt, Schwaig war nur einmal gefährlich - STS-Torhüter Kilian Reichlmair war auf dem Posten. Auf der Gegenseite sorgten Max Möbius und Daniel Koller für Torgefahr. "Wir waren bei den Aktionen in den Strafraum aber nicht zwingend genug", erklärte Testera. Auch zu Beginn hielt seine Mannschaft gut mit, bis zur 65. Minute: "Wir haben den Ball eigentlich schon zur Ecke geklärt, wollen ihn aber im Spiel halten und legen ihm dem Gegner vor", beschrieb Testera die Szene. Raffael Ascher ließ sich nicht zweimal bitten und traf zur Führung. "Danach waren die Abstände bei uns zu groß"monierte Testera. Er musste zusehen, wie sein Team in zwei Konter lief, Kevin Holzner (77.) und Maximilian Hellinger (80.) machten binnen weniger Minuten alles klar. "Es waren wieder individuelle Fehler, das macht es so bitter. Wenn wir den Gegner mehr oder weniger einladen, wird es eben schwierig", bilanzierte der STS-Coach.

ST Scheyern: Reichlmair, Brandstetter, Hübel, von Känel, Reiter, Grella (75. Grella), E. Testera, Koller, Berger, Möbius (49. Boser), Winkler (76. Klenke). - Tore: 1:0 Ascher (65.), 2:0 Holzner (77.), 3:9 Hellinger (80.) - Zuschauer: 100..